Ja zu Chinonplatz – Arkaden für Hofheim

2005-07-01

Die Hofheimer sollten sich diese Chance eines ergänzenden Einkaufsangebots und eines Kinos nicht entgehen lassen und sich bei dem Bürgerentscheid am Sonntag für den Bau der Chinonplatz – Arkaden aussprechen, meint die IHK Frankfurt am Main.

Untersuchungen haben gezeigt, dass die überdurchschnittlich wohlhabenden Bewohner Hofheims nur einen sehr begrenzten Anteil ihrer Einkäufe in ihrer Stadt erledigen, weil sie hier nicht alles finden was sie suchen. Dieses fehlende, Warensortiment auf kleinen kompakten Verkaufsflächen anbieten zu wollen, wie es zum Teil gefordert wird, sei aber die Quadratur des Kreises, so die IHK. Die gewünschte Auswahl, die heute die Kunden suchen, ist nur auf größeren Flächen zu präsentieren, die dann auch eine entsprechende Gebäudegröße erfordert. In Hofheim bietet sich die selten anzutreffende Gelegenheit, innerstädtisch größere Verkaufsflächen zu realisieren. Ein solches, komplettierendes Angebot bindet Kunden und zieht neu Käufer in die Hofheimer Innenstadt, was dem gesamten Handel zu Gute kommt.

Die zum Teil formulierte Kritik an dem geplanten Standort des Fachmarktcenters vermag die IHK nicht zu teilen. Immer wieder wird der Eindruck erweckt, der Bau habe Einfluss auf den Charakter der Altstadt. Sieht man sich den geplanten Standort an, stellt man fest, dass das Projekt eben nicht in der Altstadt realisiert werden soll und nicht einmal unmittelbar an die charmante Hofheimer Altstadt mit ihren sympathischen Fachwerkhäusern und der alten Stadtmauer angrenzt. Zwischen den geplanten Chinonplatz – Arkaden und dem Beginn der Altstadt liegt der gesamte Kellereiplatz. Betrachte man sich die näheren Umgebung des geplanten Objekts, sind ausschließlich nüchterne, meist kubische, zum Teil in Sichtbetonbauweise gestaltete und vom Stil eher modernere Gebäude wahrzunehmen. Die Geschosszahl liegt überwiegend zwischen 3 und 5 Vollgeschossen und die Gebäude sind meist großvolumig. Es handelt sich um Einrichtungen wie das Rathaus, die Stadthalle, das Gebäude der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft, die Stadtbücherei, das Autohaus Roth und den sogenannten Frank – Bau als Büro und Geschäftshaus. Auf der Rückseite des Chinonplatzareals befinden sich die Brühlwiesenschule, ein großer Parkplatz und dahinter die Main Taunus Schule.

Wenn über mehr Verkehr in der Stadt diskutiert wird, so gibt die IHK zu bedenken, das die Berufsverkehrsspitzenzeiten, die das größte Problem in Hofheim darstellen, nicht mit Einkaufsverkehrszeiten identisch sind. Ferner wird durch den Ausbau und die Verbindung der Rudolf Mohr Straße mit der Pfarrgasse eine Verteilung des Verkehrsstroms erreicht.

Ausdrücklich weist die IHK auch auf das Investitionsvolumen von 26 Mio. € allein für das Gebäude hin. Für die Ausstattung des Kinos sind weiter ca. 2,3 Mio. € geplant.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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