Ausbildungspakt: IHK Frankfurt hat bereits 1000 Ausbildungsplätze hinzugewonnen<br>Ausbildungsfähigkeit der Schüler muss verbessert werden

2005-09-26

Die Unternehmen im Bezirk der IHK Frankfurt haben bereits jetzt die Hälfte des Ausbildungspaktes der gesamten hessischen Wirtschaft erfüllt. Obwohl der Pakt erst am Ende des Jahres ausgewertet wird, zählt die IHK Frankfurt bereits 1000 neue Ausbildungsplätze. Industrie, Handel und Handwerk garantieren im Pakt für Ausbildung seit 2004, jedes Jahr 2000 Ausbildungsplätze und 1500 Einstiegsqualifizierungen neu zu schaffen. Die IHK Frankfurt betreibt die Akquise mit großem Aufwand: rund 50 Betriebsbesuche pro Woche und der Einsatz eines Call-Centers haben zu diesem guten Ergebnis geführt.

Dieses Ergebnis sieht die IHK auch in der Statistik der Agentur für Arbeit bestätigt. Im Berichtsjahr standen den 4901 Bewerbern mit 6015 Ausbildungsplätzen rechnerisch mehr als 1100 Plätze mehr zur Verfügung. Alarmierend ist, dass zum jetzigen Zeitpunkt immer noch ein Drittel dieser Bewerber unvermittelt ist. Die IHK sieht darin die Erfahrungsberichte ihrer Mitgliedsunternehmen bestätigt. Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin für den Bereich Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt: „Viele Unternehmen ziehen Schulabgänger von außerhalb der Region vor, da die Ausbildungsreife vieler Bewerber aus Frankfurt große Defizite aufweist. Die Frankfurter Politik und Schulen sind aufgefordert, mit Hochdruck die Ausbildungsfähigkeit der Schüler voranzubringen.“ Die IHK Frankfurt wird im Rahmen des Ausbildungspaktes dazu beitragen und startet jetzt die Akquise von Praktika für die Einstiegsqualifizierung.

Informationen für die Presse: Annett Munterer


 

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