IHK Frankfurt appelliert an Politiker: Steigende Energiepreise setzen Unternehmen am Standort unter Druck<br>IT-Branche besonders betroffen

2005-12-08

Die Energieversorgung zu wettbewerbsfähigen Preisen ist eine entscheidende Voraussetzung für Produktion, Wachstum und Arbeitsplätze. Die IHK Frankfurt am Main weist auf die Bedrohung der Wirtschaft durch zu hohe Energiepreise hin. Sie appelliert an die Entscheidungsträger bei den Energieversorgern in der Region, die Auswirkungen von Preissteigerungen auf die Unternehmen zu berücksichtigen. Bei energieintensiven Wirtschaftszweigen machen die Stromkosten einen hohen Anteil an den Gesamtkosten aus. „Frankfurt ist die Internethauptstadt Deutschlands. Ebenso wie das produzierende Gewerbe leiden vor allem die am Standort stark vertretenen IT-Rechenzentren unter den stark gestiegenen Preisen. Die Politik muss einer Verschärfung der Situation entgegensteuern“, so Ulrike Gehring, Vizepräsidentin der IHK Frankfurt am Main. Weil angesichts der angespannten wirtschaftlichen Lage die steigenden Bezugskosten nicht an die Kunden weitergeben können, geraten die Unternehmen zunehmend unter Druck.

Zum einen müsse das Energie- und Kartellrecht entschlossen angewendet werden, um den Missbrauch marktbeherrschender Stellungen in hoch konzentrierten Energiemärkten zu verhindern. Zum anderen muss auch der Staat die Belastung der Energiepreise durch Steuern und Regulierungen auf ein Mindestmaß zurückführen, um auch energieintensiven Unternehmen eine wettbewerbsfähige Produktion in Deutschland zu ermöglichen.

Informationen für die Presse: Annett Munterer

 

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