Gräßle: „Integration ist eine gemeinsame Anstrengung“

2006-03-01

Anlässlich der Einbürgerungsfeier der Stadt Frankfurt erklärt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main: „Aus Sicht der Wirtschaft ist vor allem eines zentral: der Wille sich hier eine eigene Existenz aufzubauen und damit die Gemeinschaft zu stärken. Als Basis hierfür dient das Beherrschen der deutschen Sprache“, betont Gräßle. Auch die IHK Frankfurt am Main bemüht sich direkt: sie hilft bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und wirbt bei Unternehmen mit Inhabern oder Eignern ausländischer Herkunft für Ausbildungsplätze. Denn eine gute Ausbildung ist der Schlüssel zu beruflichem Erfolg.

Gräßle liegt besonders ein neuer Unternehmergeist am Herzen: „Macher und Lenker benötigen wir heute mindestens genauso dringlich wie Dichter und Denker.“ Und weiter: „Erfolgreiche Unternehmer sind Vorbilder und Vorbilder sind für erfolgreiche Integration essenziell. Denn eine Gesellschaft die jedem signalisiert, auch du kannst es schaffen, wenn du dich anstrengst, wird von allen akzeptiert.“

Frankfurt als Knotenpunkt im Strom der Menschen und auch Waren hat seinen internationalen Charakter gerade durch die vielen Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. „Es ist gewiss keine Selbstverständlichkeit, Deutscher oder Deutsche werden zu wollen. Es macht mich daher auch ein bisschen stolz“, führt Gräßle aus und betont: „Integration ist eine gemeinsame Anstrengung derer, die hierher kommen sowie derer, die sich eben schon als Teil der Gemeinschaft betrachten.“

Informationen für die Presse: Dr. Wolfgang Dobler
 

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