Ladenmieten im IHK-Bezirk Frankfurt am Main

In unregelmäßigen Abständen führt die IHK Frankfurt am Main gemeinsam mit dem Gutachterausschuss der Stadt Frankfurt am Main im Rahmen ihrer Immobilienbörse Umfragen zu der Höhe von Ladenmieten durch. Seit dieser Woche liegen neue Ergebnisse vor. Wesentlich für die Umfrageergebnisse waren laut dem Vorsitzenden der Immobilienbörse Herrn Peter Diener die Angaben der befragten Mieter zur geographischen Lage des Geschäfts, zu dessen Größe sowie zur Kaltmiete. Die unterschiedlichen Baualter und Gegebenheiten der Gebäude blieben bei der Einstufung weitgehend unberücksichtigt. Da die Mietspannen nur aus den vorliegenden Daten abgeleitet sind, können Einzelmieten durchaus auch außerhalb der genannten Spannen vorkommen.

Ladenmieten in der Stadt Frankfurt

Als Ergebnis für die Stadt Frankfurt am Main kann festgehalten werden, dass nach wie vor in bevorzugten Geschäftslagen hohe Mietpreise gezahlt werden. Spitzenreiter ist hier der Bereich Goethestraße und Fressgass‘ für exklusiven Einzelhandel. Die dort erzielten Mietpreise pro m² bewegen sich für Geschäfte mit bis zu 200m² Fläche zwischen 60 und 185 Euro mit einer Konzentration um 95 – 110 Euro. Damit liegen die Preise auf dem selben Niveau des letztmals im Jahr 2000 veröffentlichten Marktberichts. Im Bereich Schillerstrasse konnte eine leichte Verschiebung festgestellt werden. So stieg zwar die untere Schwelle von 23 Euro auf 30 Euro, die obere Schwelle hingegen sank von 107 Euro auf 85 Euro pro m².

In dem Gebiet der Zeil von der Hauptwache bis zur Konstabler Wache, die als eine der umsatzstärksten Geschäftsstraße gilt, sind höchste Mietpreise bekannt, die jedoch für die Umfrage nicht ausgewertet werden durften. Gute Geschäftslagen mit überdurchschnittlichen Mieten sind auch die Stadtteil-Einkaufstraßen wie Berger-, Leipziger- und Schweizerstraße, in denen je nach Lage und Größe zwischen 10 Euro und 77 Euro pro m² erzielt wurden. Insgesamt gab es kaum Bewegungen im Vergleich zum Ladenmietenbericht aus dem Jahr 2000; allenfalls kann ein leichter Rückgang der oberen Mietpreise nachvollzogen werden. Ebenfalls kaum Veränderungen sind für die Nebengeschäftslagen außerhalb des Anlagenrings festzustellen.

Ladenmieten im Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis

Für den Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis lässt sich als Ergebnis der Umfrage zu den Ladenmieten zusammenfassend sagen, dass es im Frankfurter Umland bevorzugte Gemeinden gibt, deren überdurchschnittlich hohe Kaufkraft Läden für gehobenen Einzelhandel und dementsprechend hohe Mietpreise ermöglichen. Hier ist in erster Linie der Fußgängerbereich Louisenstraße in Bad Homburg zu nennen. Während die unteren Schwellen nahezu unverändert sind, kann ein leichtes Ansteigen der oberen Grenzen festgehalten werden. Insgesamt betrachtet kann jedoch im Vergleich zum letzten Marktbericht tendenziell eine Stagnation der Mietpreisentwicklung festgestellt werden, wobei einzelnen Kommunen leicht gesunkene Preise aufweisen (bspw. Hofheim, Bad Soden). Andere wiederum haben vor allem im Bereich der oberen Mieten eine Steigerung zu verzeichnen (bspw. Usingen, Wehrheim, Bad Homburg, Königstein, Eschborn, Kelkheim).

Die vollständigen Ergebnisse der Umfrage können auf der Homepage der IHK Frankfurt am Main eingesehen werden.

Frankfurt am Main

Hochtaunus- und Main-Taunus-Kreis

Informationen für die Presse: Annett Munterer


 

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