Riedberg: Keine voreiligen Fakten schaffen

2006-07-11


Mit der Planung und der Verwirklichung des neuen Stadtteiles Riedberg im Frankfurter Norden hatte die Stadt Frankfurt fast alles richtig gemacht – Konzeption und Nutzungsmischung stimmen. Vor allem aber wurde hinsichtlich der Verkehrserschließung aus einem Guss geplant, so wie es sein muss, mit einer angemessenen und rechtzeitigen Anbindung mit Stadtbahn an die Innenstadt und den Verkehrsknoten Hauptbahnhof sowie die Messe.

„Es ist völlig unverständlich, dass die Stadt bei einem so wichtigen Projekt ein Vabanque-Spiel riskiert“, kommentiert Dr. Joachim v. Harbou, Präsident der IHK Frankfurt am Main, die Absicht von CDU und GRÜNE den Riedberg nicht über die D II Linie (Bockenheimer Warte - Ginnheim), sondern über die A-Linie an die Innenstadt anzuschließen. „Hier wird eine durchgeplante, finanzierte und mit zugesagten Fördermitteln versehene Stadtbahn mit einer völlig ungewissen alternativen Verkehrserschließung eingetauscht.  Es ist absolut unklar, ob, wann und wie die Alternativen über die A-Strecke umgesetzt werden können“, kritisiert Dr. v. Harbou.

„Es wäre unverantwortlich eine so weit reichende Entscheidung zu treffen, ohne die Ergebnisse der Machbarkeitsuntersuchungen zu kennen. Die Frankfurter Wirtschaft erwartet von den Stadtverordneten, keine voreiligen Fakten zu schaffen“, appellierte Dr. v. Harbou an die Stadtverordneten mit Blick auf ihre Sitzung am 13. Juli.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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