Waren an der Stadtgrenze abstellen

Pläne für Umweltzone in Frankfurt beschränken Wirtschaftsverkehr


2006-10-25


Großes Unverständnis löst die aktuelle Debatte um eine stadtweite Umweltzone ab dem Jahr 2008 in der Frankfurter Wirtschaft aus. „Die Umweltzone würde es fast unmöglich machen, Waren oder Päckchen in Frankfurt auszufahren. Wenn der Liefer- und Wirtschaftsverkehr nicht mehr nach Frankfurt rein kommt, müssten die Transportunternehmen die Waren an der Stadtgrenze abstellen und die Kunden könnten dann selbst sehen, wie sie sie in ihre Läden bekommen. Das kann doch nicht wirklich im Interesse der Stadtpolitiker sein“, kritisiert Michael König, Vize-Präsident der IHK Frankfurt am Main.

Problematisch wäre insbesondere, wenn nur noch Autos der Schadstoffklasse Euro 4 in der Umweltzone fahren dürften. Sie gilt erst seit Anfang 2005 für Neufahrzeuge. „Eine solch strenge Regel geht an der Lebenswirklichkeit eines Fuhrparks vorbei. Es ist doch absurd zu glauben, dass LKWs und Transporter alle drei Jahre neu angeschafft werden“, so König weiter.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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