FrankfurtRheinMain besser vermarkten

2006-11-24


FrankfurtRheinMain profitiert beachtlich vom Geschäfts- und Städtereisetourismus. Doch insgesamt steht die Region trotz bereits solider Gästezahlen noch am Anfang. Die touristischen Potenziale der Rhein-Main-Region sind bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Der Kernbereich für den aktuellen wie zukünftigen Geschäfts- und Städtereisetourismus liegt in den Städten Frankfurt, Wiesbaden und Mainz – ohne jedoch auf dieses Gebiet begrenzt zu sein. Die Vermarktung der Region hinkt allerdings noch ihren Möglichkeiten hinterher. Städte und Gemeinden könnten bei einem verbesserten, gemeinsamen Auftritt noch höhere Besucherzahlen verzeichnen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse der Tourismusstudie der Industrie- und Handelskammern Frankfurt, Rheinhessen und Wiesbaden aus dem Jahr 2005. Dieser Teil der Studie ist nun abrufbar unter www.frankfurt-main.ihk.de, www.rheinhessen.ihk24.de und www.ihk-wiesbaden.de.

Mit jährlich mehr als neun Millionen Übernachtungen und gut 70.000 Hotelbetten gehört FrankfurtRheinMain zu den führenden Tourismusregionen in Deutschland. Den Schwerpunkt bilden Tagungen, Kongresse und Geschäftsreisen. Zwar engagieren sich 13 verschiedene Organisationen dafür, FrankfurtRheinMain als Ganzes voranzubringen, allerdings fehlt es nach wie vor an einem einheitlichen Selbstverständnis der Region und an einer engen Verzahnung auf dem Gebiet des Tourismus. „Wenn wir nur einen Teil der Geschäftsreisenden durch attraktive Angebote dazu bewegen, eine Nacht länger zu bleiben und einen Abstecher in die Region zu machen, bedeutet das einen deutlichen Gewinn für Hotels, Gaststätten, Museen und Einzelhandel. FrankfurtRheinMain bietet höchste Vielfalt mit kurzen Wegen, das müssen wir besser herausstellen“, erklärten die Präsidenten der drei IHKs, Dr. Joachim v. Harbou, Dr. Harald Augter und Dr. Gerd Eckelmann, übereinstimmend.

Der Tourismusworkshop der drei IHKs im Sommer 2006 hat andere touristische Regionen in den Blick genommen und deren Vermarktungsstrategien geprüft. Als Ergebnisse des Workshops können festgehalten werden, dass die Zeit der Lippenbekenntnisse vorbei ist und jetzt Tatsachen folgen müssen. Dabei ist eine klare Willensbekundung von allen Beteiligten notwendig, um Schwung in die Sache zu bringen. Mehr Geld ist dabei nicht nötig, bestehende Mittel sollten nur effizienter und koordinierter eingesetzt werden.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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