Kulturmediation im Endspurt – Eckpunkte für Einigung vorgelegt

2006-12-08


„Wir schaffen den Einstieg in eine freiwillige regionale Kulturfinanzierung, die die kulturelle Zusammenarbeit in FrankfurtRheinMain auf eine neue, solide Basis stellt“, erklärte heute Dr. Joachim v. Harbou, Initiator der Kulturmediation und Präsident der IHK Frankfurt am Main, bei der Vorstellung der Eckpunkte der Einigung. Die gemeinsame Kulturförderung soll nach dem ‚Zwei-Schienenmodell’ erfolgen. Neben einer Stärkung der bereits bestehenden Kulturregion FrankfurtRheinMain gGmbH wird ein neuer Kulturfonds eingerichtet, der kulturelle Großereignisse mit nationaler oder internationaler Ausstrahlung unterstützen soll. Die Kommunen stellen ab 2008 jährlich pro Einwohner 2 Euro zur Verfügung. Weitere 0,50 Euro speisen die Kommunen in die bestehende Kultur-GmbH ein. Das Land wird pro Einwohner jährlich 2,50 Euro in den Kulturfonds einzahlen sowie als einmalige Investition 3 Millionen Euro. Im Geltungsbereich des Ballungsraumsgesetzes würden so jährlich rund 10 Millionen Euro zusätzlich für Kultur zur Verfügung stehen. Beteiligten sich darüber hinaus auch noch andere Kommunen in der Region könnten bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr zusammenkommen.

Ab 2011 soll nach einer Evaluation der Beitrag von Kommunen und Land an der Kulturfinanzierung auf 5 Euro pro Einwohner jährlich angehoben werden. Über die Verwendung der Mittel entscheiden in der Kultur-GmbH und dem Kulturfonds die Geldgeber. Diese Eckpunkte werden in der abschließenden Sitzung der Kulturmediation präzisiert und abgestimmt.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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