Finanzplatz-Konferenz soll Kräfte bündeln

2007-02-12


„Wir müssen eine starke Mannschaft werden, die für Frankfurt gemeinsam auftritt. Noch sind zu viele Einzelakteure auf dem Platz“, sagt Dr. Joachim v. Harbou, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt. Um die Förderung des Finanzplatzes Frankfurt bemühen sich zur Zeit mindestens ein Dutzend verschiedene private und öffentliche Institutionen; hinzu kommen noch die Initiativen der Deutschen Börse, der Versicherungen und der Finanzdienstleister. „Eine besseres Zusammenspiel tut Not. Die IHK Frankfurt unterstützt deshalb die Initiative Finanzplatz Frankfurt des hessischen Wirtschaftsministeriums. Um die weitere Entwicklung zu fördern, werden wir die Akteure am Finanzplatz Frankfurt in die IHK Frankfurt einladen, um zu diskutieren, wie die vorhandenen Kräfte gebündelt werden können und die Schlagkraft erhöht wird“, erklärt Dr. v. Harbou heute auf der IHK-Veranstaltung „Finanzplatz Frankfurt - Zukunft im globalen Wettbewerb“ mit Wirtschaftsminister Dr. Alois Rhiel vor rund 300 Teilnehmern.

Für die IHK Frankfurt ist vor allem eine abgestimmte, sinnvolle Arbeitsteilung zwischen den Institutionen wichtig. Im Gegensatz zu London oder Paris ist es am Finanzplatz Frankfurt bisher noch nicht gelungen, eine gemeinsame Plattform der verschiedenen Initiativen für einen regelmäßigen Meinungs- und Informationsaustausch sowie für die Entwicklung gemeinsamer Strategien zu bilden. „Nur mit einer gemeinsamen Zielsetzung können wir Frankfurt als Synonym für den Deutschen Finanzplatz mit Weltgeltung international fest verankern“, hebt Dr. v. Harbou hervor.


Informationen für die Presse: Annett Munterer
 

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