Neue Berufsausbildung im Sport

2007-03-09


Ab Herbst 2007 können engagierte Vereinssportler und Spitzensportler Training und Berufsbildung optimal miteinander verbinden. Im neuen Ausbildungsberuf Sportfachfrau/-mann lernen die Azubis, den Sportbetrieb zu organisieren, sportartspezifisches Training sowie Wettkämpfe durchzuführen. Darüber hinaus gehören Beschaffung, Verkauf und Werbung für Sportvereine zu den zentralen Inhalten der Ausbildung. Nach ihrer erfolgreichen Ausbildung arbeiten Sportfachleute zum Beispiel in der Geschäftsstelle eines Sportvereines und im Training.

Der neue Ausbildungsberuf Sportfachfrau/-mann geht zurück auf eine Initiative der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, der Stiftung Deutsche Sporthilfe und des Deutschen Olympischen Sportbundes, die gemeinsam das Konzept und die Umsetzung erarbeitet haben. Sportvereine, Sportverbände, Olympiastützpunkte, Sportstiftungen, Einrichtungen der Prävention und Rehabilitation haben jetzt die Möglichkeit, den sportbezogenen Berufsnachwuchs im Breitensport auszubilden  und können gleichzeitig den Spitzensport fördern. Mit der Schaffung zusätzlicher Ausbildungsplätze beteiligt sich der Sport auch am deutschen Ausbildungspakt.

Die dreijährige Ausbildung ist somit ein Angebot für aktive, Sport ausübende Jugendliche. Ein weiteres Ziel dieser Konzeption ist die Förderung des Spitzensports. Sportlerinnen und Sportler haben als Kadermitglieder die Möglichkeit Training, Wettkampf und Berufsausbildung optimal zu verbinden. Spitzensportler, die bei der Erarbeitung des Berufsprofils einbezogen wurden, meinten: “Die Chance, Training, Wettkampftermine und eine Berufsausbildung koordinieren zu können, ist hervorragend!“.

Für Fachinformationen steht Peter Braune zur Verfügung.


Informationen für die Presse: Annett Munterer

 

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