Logistikbranche in FrankfurtRheinMain innovativ und zukunftsfähig

28-11-2007


Logistik und Verkehr ist eine herausragende, stetig wachsende Branche in FrankfurtRheinMain. Dieser Wirtschaftsbereich bietet mehr als 140.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigen Arbeit, unterstützt Wirtschaft und Bevölkerung und ist ein Treiber von zukunftsfähigen Produkten und Prozessen in der Region. Kurz gefasst sind das die Ergebnisse der gestrigen Veranstaltung des IHK-Forums Rhein-Main. Mehr als 160 Teilnehmer verfolgten, wie sehr sich die Branche in den vergangenen Jahren gewandelt hat: Vom einfachen Transport der Ware über intelligente, hoch technisierte Lagerverwaltungen, dem Management von Waren- und Verkehrsströmen übernehmen Logistikunternehmen mittlerweile selbst Teile der Produktion für ihre Kunden. Die Branche hat in den letzten Jahren verstärkt Mitarbeiter neu eingestellt, und zwar hoch qualifizierte als auch weniger qualifizierte Arbeitskräfte. Und das Wachstum wird anhalten. „Die Menge der transportierten Güter wächst doppelt so schnell wie die Weltwirtschaft, das sind jährlich etwa 6 %“, berichtet Arnold Schroven, CEO des DPD Deutschen Paket Dienstes. Er erwartet, dass sich die Beschäftigtenzahl im Logistikbereich jährlich um 4 % erhöhen wird. DPD mit der Zentrale in Aschaffenburg beschäftigt heute weltweit 22.000 Mitarbeiter und selbständige Unternehmer.

Die Branche sieht sich vielfältigen Herausforderungen gegenüber. Der Kosten- und Preisdruck, unter dem viele Unternehmen der Region heute stehen, geht auch an der Logistik nicht vorbei. Darüber hinaus bewirken einige neue Gesetze finanzielle Mehrbelastungen für die Logistikunternehmen: Umweltauflagen, City Maut, neue Arbeits- und Ruhezeiten der Fahrer führen dazu, dass Routen verändert und gekürzt werden mussten – bei gleich bleibenden Kosten. Auch die jüngste Unternehmenssteuerreform wirkt Kosten steigernd, weil Leasingraten für Lkws nun dem Gewerbeertrag hinzugerechnet werden. Die Politik muss die Bedürfnisse der Wirtschaft stärker im Blick behalten und berücksichtigen. Unerlässlich für diese boomende Branche ist eine funktionierende Infrastruktur: Flughäfen, Straßen, Schienen und Wasserwege müssen ausgebaut bzw. instand gesetzt werden, um den zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden.  „Vor allem sollte nun alles getan werden, um den Flughafen Frankfurt zügig auszubauen – auf der Basis des Mediationsergebnisses und das heißt mit  dem beantragten Nachtflugverbot“, sagt Walter Ebbinghaus, Präsident des IHK-Forums Rhein-Main und der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern. Der Flughafen sei zweifellos der entscheidende Standortvorteil für FrankfurtRheinMain, sowohl für bereits ansässige Unternehmen als auch für Unternehmen, die eine Ansiedlung planen.

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