IHK Frankfurt am Main auf dem Weg ins dritte Jahrhundert

25-04-2008
 
 
Tonnellier: „Global vernetzte Metropolregion ist das Ziel“ – Regionale Verfasstheit ein zentrales Anliegen der Wirtschaft
 
Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main macht sich auf den Weg in ihr drittes Jahrhundert. Mit einer Jubiläumsfeier am 23. Mai 2008 und einer Festschrift dokumentiert die IHK ihr 200-jähriges Bestehen. Zur Jubiläumsveranstaltung auf dem Börsenplatz in Frankfurt lädt die IHK alle Mitgliedsunternehmen ein.
 
„FrankfurtRheinMain ist heute ein starker nationaler Wirtschaftsmagnet und in Europa ein wichtiges Zentrum für global tätige Unternehmen“, sagte IHK-Präsident Hans-Joachim Tonnellier auf einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung der Festschrift zum 200-jährigen Bestehen. „Um seine Chancen weiter zu nutzen, muss sich FrankfurtRheinMain als Region aber in den nächsten Jahren zügig weiter entwickeln. In der Zukunft muss hier eine global vernetzte Metropolregion entstehen“, so Tonnellier. Stadt und Region, Wirtschaft und Verwaltung müssten wie ein Scharnier zusammen wirken. Sowohl innerhalb der Region wie auch aus Sicht von ansiedlungsinteressierten Unternehmen müsse ein sinnvolles Ganzes entsteht. „Die regionale Verfasstheit ist ein vorrangiges Anliegen der Wirtschaft.“ Die IHK Frankfurt am Main werde dazu ihren Beitrag leisten und zu gegebener Zeit Vorschläge einbringen.
 
Als eine der ersten Handelskammern der Neuzeit wurde die IHK in Frankfurt im Mai 1808 gegründet, um die Interessen der Unternehmer und Kaufleute zu bündeln und mit einheitlicher Stimme gegenüber der Verwaltung der Stadt zu vertreten. In den folgenden 200 Jahren hat die IHK dabei zahllose Erfolge erreicht. So hat sich die IHK für maßgebliche Weichenstellungen eingesetzt, etwa für die Entwicklung Frankfurts als internationalem Verkehrsknoten, für die beschäftigungssichernde Umgestaltung  alter Industriestrukturen zu Forschungs- und Dienstleistungskernen, für zukunftsfähige Einzelhandelsstrukturen oder auch für die Sicherung eines beispielhaften Kulturangebots.
 
Zu zentralen Themen erhebt die IHK ihre Stimme als das „Parlament der Wirtschaft“. Die Mitglieder der Vollversammlung werden alle fünf Jahre von den Mitgliedsunternehmen gewählt. Die Wahlgruppen bilden dabei die relative Stärke eines Wirtschaftszweiges ab. Mehrere tausende Unternehmer arbeiten ehrenamtlich mit, sei dies in 19 Ausschüssen an Stellungnahmen zu Fach- und Branchenthemen, oder in der Ausbildung und bei der Prüfung von Auszubildenden und Fachkräften. Mit ihren Beratungsangeboten, etwa für Existenzgründer und für internationale Geschäftskontakte, ist die IHK heute zudem ein moderner Dienstleister für die rund 91.000 Mitgliedsunternehmen in der Stadt Frankfurt, im Hochtaunuskreis und im Main-Taunus-Kreis.
 

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