Glasbau Hahn beim EU-Projekt-Tag der IHK in der Philipp-Holzmann-Schule

29-05-2008
 
 
Die Globalisierung und die wirtschaftliche Zusammenarbeit in Europa bestimmen immer stärker unser tägliches Leben und unsere beruflichen Chancen. Trotzdem ist es für viele immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Ein Grund: Im Schulunterricht kommt das Thema oft zu kurz. Es wird den Jugendlichen zu abstrakt und fern vom realen Leben präsentiert. Das ändert die IHK Frankfurt am Main mit dem zweiten EU-Projekttag in der Philipp-Holzmann-Schule.
 
Europa und die weltweite Verflechtung der Wirtschaft wird ganz konkret, wenn Isabel und Till Hahn, Geschäftsführer der Glasbau Hahn GmbH in Frankfurt, den Schülern und Schülerinnen der Philipp-Holzmann-Schule aus erster Hand berichten, was für den Weltmarktführer bei der Herstellung von Museumsvitrinen die Europäische Union und der Weltmarkt bedeuten.
 
Glasbau Hahn ist seit mehr als hundert Jahren weltweit tätig und stellt für die führenden Museen auf allen Kontinenten diebstahlsichere und architektonisch anspruchsvolle Vitrinen her. In einem lebhaften Dialog mit Schülern und Schülerinnen der Fachschule für Holztechnik und Bautechnik wie auch der Fachoberschule an der Philipp-Holzmann-Schule sprachen Isabel und Till Hahn darüber, wie sich die Einführung des Euros auf ihr Exportgeschäft ausgewirkt hat; wie es das Unternehmen schafft, im europäischen und internationalen Wettbewerb zu bestehen und welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten und Rahmenbedingungen für die Arbeit in einem internationalen Familienbetrieb es gibt. Deutlich wurde, dass Qualität „Made in Germany“ nur mit gut ausgebildeten Mitarbeitern und ständigen Innovationen aufrechterhalten werden kann. Till Hahn rief die jungen Menschen dazu auf, ihre Fremdsprachenkenntnisse auszubauen. Denn immer mehr Unternehmen brauchen Fachkräfte, die neben einer guten beruflichen Ausbildung auch die Fähigkeit besitzen, über Sprach- und Kulturgrenzen hinweg mit Unternehmen in ganz Europa und weltweit erfolgreich zusammenzuarbeiten. Schulleiter Bertz freute sich über das positive Echo auf den Vortrag: „Schule und Wirtschaft sollten dies als Einstieg in eine weiterführende Zusammenarbeit begreifen. Hier werden den zukünftigen Fachkräften authentische Informationen aus der Wirtschaft auf anregende Art zugänglich gemacht.“
 
Der bundesweite EU-Projekttag der IHK-Organisation vom 5.-11. Mai 2008 fand in der deutschen Europawoche unter dem IHK-Jahresthema „Wirtschaft bildet - unsere Zukunft“ statt. Mit diesem Motto betont die IHK-Organisation die wichtige Rolle, welche die berufliche Bildung als Rückgrat der deutschen Wirtschaft im europäischen Binnenmarkt und im Weltmarkt spielt. Zudem wollen die IHKs mit dieser Aktion auch die Kooperation mit ihren schulischen Partnern in der dualen Berufsbildung stärken.
 

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