Türkischer Staatspräsident trifft Wirtschaftsvertreter in der IHK

15.10.2008

Der türkische Staatspräsident, S.E. Abdullah Gül, ist in Begleitung einer hochrangigen türkischen Wirtschaftsdelegation in der IHK Frankfurt mit Unternehmern und politischen Vertretern aus der Region und Hessen zusammengetroffen. Bei dem Meinungsaustausch, der am Rande des Besuchs des türkischen Staatspräsidenten anläßlich der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse stattfand, wurden vor allem die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen und die Situation türkischer Unternehmen in Deutschland und FrankfurtRheinMain behandelt.

Im Anschluss an das Zusammentreffen erklärte der Präsident der IHK Frankfurt am Main, Hans-Joachim Tonnellier: „Die Vertreter beider Delegationen haben einen intensiven Dialog geführt. Die politischen und die ökonomischen Beziehungen zwischen beiden Ländern haben sich in den vergangenen Jahren zunehmend intensiviert. Allein im IHK-Bezirk Frankfurt arbeiten inzwischen mehr als 2.000 türkische Unternehmen und leisten einen guten Beitrag zur regionalen Wirtschaft. Das heutige Treffen unterstreicht den hohen Stellenwert, den die deutsch-türkischen Beziehungen haben. Wir hoffen, dass immer mehr deutsche und türkische Unternehmen ihre Chancen im jeweils anderen Land entdecken. Wie eine Reihe von Beispielen aus Hessen zeigen, können Kooperationen zwischen Unternehmen in den beiden Ländern zu großem Nutzen führen.“

Die IHK Frankfurt hat sich in der Vergangenheit bereits für die Integration der türkischen Unternehmen stark gemacht. So wurden im Rahmen des Projekts ‚IUBA - Internationale Unternehmen bilden aus’ Plätze bei türkisch-geführten Unternehmen für die deutsche duale Ausbildung geworben. Auf diese Weise konnten über 800 zusätzliche Ausbildungsplätze in Hessen bei türkischen Unternehmen geschaffen werden. Die Ausbildungsquote in türkischen Betrieben ist mit 15 Prozent die höchste innerhalb der international geführten Unternehmen.
 

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