IHK Frankfurt am Main senkt Umlagesatz

9.12.2008

Der Umlagesatz für die Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt wird im kommenden Jahr gesenkt. Die Vollversammlung der IHK Frankfurt beschloss in ihrer Sitzung am 9. Dezember, dass ab Januar 2009 als Umlagesatz nur noch 0,18 Prozent des zu veranlagenden Gewerbeertrags zu zahlen sind. Damit wird die seit Jahren beschrittene Senkung des Umlagesatzes in der IHK Frankfurt sukzessive und situationsgerecht fortgesetzt. Mit der Absenkung von zuvor 0,19 Prozent hat sich der Umlagesatz um 59 Prozent von seinem Höchststand von damals 0,44 Prozent im Jahr 1994 reduziert.

Nach den Worten von IHK-Präsident Hans-Joachim Tonnellier ist dies „das richtige Signal an die Mitgliedsunternehmen, für die Kommunen in der Region und für die steuerpolitische Debatte insgesamt.“ Mit der Senkung des Umlagesatzes ist die IHK Frankfurt bundesweit eine der 20 günstigsten. Tonnellier appellierte an die Kommunen, die Gewerbesteuersätze zu senken. Insgesamt müssten Konsumenten und Unternehmen „mehr Netto vom Brutto“ haben. Dies sollte auch durch eine Abschaffung des Solidaritätszuschlag erreicht werden.
 

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