Frankfurter Azubis für Spitzenleistungen in Berlin geehrt

16.12.2008

Von den 229 bundesbesten Auszubildenden, die am Montag in Berlin für exzellente Ergebnisse ihrer Abschlussprüfungen geehrt wurden, kommen sechs Beste aus Unternehmen des IHK-Bezirks Frankfurt am Main. 

Ludwig-Georg Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), und Olaf Scholz, Bundesarbeitsminister, zeichneten im Palais am Funkturm in Berlin jene Auszubildenden der ca. 330.000 Prüfungsteilnehmer der IHK-Organisation aus, die in ihren Berufen die Prüfungen als die Besten abschließen konnten. Vor über 1000 Gästen überreichten sie den Azubis Urkunden und Pokale und gratulierten zu den erbrachten Leistungen. Insgesamt kommen 23 der besten Absolventen des vergangenen Jahres aus Hessen. Damit gehört Hessen im Ausbildungsjahr 2008 erneut zur nationalen Spitzengruppe.

Alle „Super-Azubis“ haben ihre Prüfung mit mindestens „sehr gut" bestanden, d.h. mindestens 92 von 100 Punkten erlangt. Vier Absolventen aus Hessen konnten ein Traumergebnis erzielen und ihre Prüfung mit voller Punktzahl abschließen.

„Die Auszeichnung der besten Auszubildenden des Jahres 2008 demonstriert eindrucksvoll die Vielfalt der IHK-Berufe und die Leistungsfähigkeit der dualen Ausbildung. Eine gute Ausbildung ist das feste Fundament für berufliches Weiterkommen. 23 Bundesbeste aus Hessen zeigen erneut, dass das Land als Wirtschaftsstandort für die Zukunft gerüstet ist“, sagt Hans-Joachim Tonnellier, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs.

Neben den ausgezeichneten Azubis und ihren Familienangehörigen nahmen auch Vertreter der Ausbildungsbetriebe, des DIHK, der Industrie- und Handelskammern, der Berufsschulen und der Politik an der Festveranstaltung teil. Entertainerin Barbara Schöneberger moderierte die Preisverleihung.

Informationen zu den Bundesbesten aus dem IHK-Bezirk Frankfurt am Main

Stefan Jacobi lernte Industriekaufmann bei der Firma Monier GmbH in Oberursel. Mit 99 Punkten war er auch der Spitzenreiter aus der Frankfurter Gruppe der Besten. Er arbeitet weiterhin bei Monier und studiert berufsbegleitend Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen. Sein nächstes Ziel ist es, nach dem Bachelor Abschluss eine Führungsposition im Bereich Rechnungswesen/ Controlling zu erreichen.

Die beste Luftverkehrskauffrau in Deutschland ist Sabrina Tautz, die diesen Beruf bei der Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwide gelernt hat. Die Ausbildung bei einem internationalen Konzern führte sie in verschiedene Länder. Daneben unterstützte sie ihre Firma in vielen Belangen, ob beim Studium oder mit anderen Ausbildungsincentives. Ihr ausbildungsintegriertes Studium an der FH Frankfurt dauert noch 2 Jahre, solange läuft auch noch ihr Anstellungsvertrag im Investitionscontrolling bei Fraport.  Was danach wird ist noch offen. Sie hat sich aber jetzt um ein Stipendium der „Studienstiftung des Deutschen Volkes“ beworben  und wurde prompt zum Auswahlseminar eingeladen. Erfolg lässt sich planen, es bleibt weiterhin spannend bei Sabrina.

Einen nicht so häufigen Abschluss zum Rohrleitungsbauer hat Franz Kutzsche bei der Stadtwerke Frankfurt am Main Holding GmbH in Kooperation mit der Mainova AG gemacht. Obwohl die Ausbildung nicht immer einfach war und er zu Beginn im Wassergraben stehend über die Wahl seines Berufes gegrübelte, hat er seine Entscheidung bis heute nicht bereut. Nachdem er parallel zur Ausbildung sein Fachabitur an der Abendschule nachgeholt hat, ist er jetzt auf dem Weg nach oben. Er hat einen Anstellungsvertrag bei Mainova und wird im Sommer 2009 ein berufsintegriertes Ingenieurstudium an der FH in Friedberg beginnen.

Nach dem Abitur hatte sich Martin Frantz für den Beruf Zimmerer bei der Firma Hochtief Construction AG beworben. Das dies die richtige Wahl war, zeigt das hervorragende Ergebnis seiner Abschlussprüfung. Seit Anfang des Jahres arbeitet er bei Hochtief als Facharbeiter, zur Zeit auf einer Baustelle in Köln. Was er nach dem Auslaufen seines Zeitvertrags zum Ende des Jahres machen wird hat er noch nicht entschieden. Vielleicht geht er noch einmal studieren, um sein Wissen zu erweitern. So oder so mit seinem Prädikatsabschluss wird er sicher seinen Weg machen.

Im Fußball würde man das Ergebnis einen Doppelschlag nennen. Der Zoo Frankfurt am Main hat auch in diesem Jahr nach 2007 wieder eine Absolventin als Bundesbeste im Beruf Tierpfleger/-in. Nina Schneider hatte ihre Prüfung im Sommer 2008 mit 96 Punkten bestanden und arbeitet jetzt in der Futterküche des Zoos. Die Bestleistung auf die sie natürlich sehr stolz ist spielt bei der täglichen Arbeit keine Rolle mehr. Die Noten treten in den Hintergrund, wenn es darum geht für die Tiere da zu sein und sie zu versorgen. Und das macht Nina sehr gerne.

Der Sechserpack der Frankfurter Bundesbesten 2008 wird durch Lisa Klein komplettiert. Ihre 98 Punkte in der Abschlussprüfung zur Medienkauffrau Digital und Print waren das i-Tüpfelchen auf ihrer erfolgreichen Ausbildung beim Druck- und Verlagshaus Frankfurt am Main. Zwar hatte sie vor der Prüfung mit ihrer Prüfungsangst zu kämpfen, doch ihr Rezept dagegen, rechtzeitige, kontinuierliches Lernen und am Tag vor der Prüfung komplett abschalten, hat gepasst. Heute studiert sie Wirtschaftspsychologie, ein Wunsch, den sie bereits vor der Ausbildung hatte und der ihrem Interesse an der Arbeit mit Menschen entspricht. 
 

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