Mehr Geld für „Runde Tische“

27.1.2009

„Bundeswirtschaftsminister Michael Glos hat die Forderung der Industrie- und Handelskammern nach einer Aufstockung der Mittel für die ‚Runden Tische’ aufgegriffen. Damit wird ein positives Signal für kleine und mittlere Unternehmen gesetzt. Es sichert Unternehmen eine finanziell geförderte Beraterleistung als Hilfe zur Selbsthilfe“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main.

Die "Runden Tische" werden gemeinsam von KfW und IHK durchgeführt. Sie richten sich an Unternehmen in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Bereits im zweiten Halbjahr 2008 stieg die Nachfrage nach Krisenchecks mit Schwachstellenanalyse und Strategieentwicklung deutlich an. „Es wächst die Bereitschaft der Unternehmer, externe Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Immer mehr erkennen den Wert der Beratung und bitten schon bei ersten Signalen einer unbefriedigenden Geschäftssituation oder sogar einer Krise die IHK um Unterstützung“, sagt Gräßle. Bei einem Unternehmenscheck identifizieren ausgewählte Berater Schwachstellen im Unternehmen und unterbreiten Lösungsvorschläge. Falls erforderlich, werden in von der IHK Frankfurt am Main moderierten Diskussionen gemeinsam mit Gläubigern und Banken, Strategien für die individuellen Probleme erarbeitet.

Gefördert werden kleine und mittelständische Unternehmen (KMU), die aufgrund einer nicht erwartungsgemäß verlaufenden wirtschaftlichen Entwicklung in Schwierigkeiten geraten sind, obwohl sie gute Marktchancen haben. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die einen Insolvenzantrag gestellt haben bzw. bei denen aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Verpflichtung zu einem solchen Schritt besteht. Außer den Fahrtkosten in Höhe der gesetzlichen Fahrtkostenpauschale für Dienstreisen und ggf. der Umsatzsteuer fallen für Unternehmen keine Betreuungskosten an. „Diskretion ist während der gesamten Beratung garantiert“, versichert Gräßle.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.frankfurt-main.ihk.de/rundertisch
 

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