Beste Auszubildende in IHK Frankfurt am Main geehrt

22.4.2009

Von mehr als 6000 Auszubildenden, die im vergangenen Jahr an IHK-Prüfungen teilgenommen haben, sind sie die Besten: Die 233 Super-Absolventen, die ihre Ausbildung im IHK-Bezirk Frankfurt am Main mit der Gesamtnote "sehr gut" abgeschlossen haben. Sechs der jungen Menschen sind sogar bundesweit die Besten ihres Berufs. Diese Azubi-Elite wurde am Mittwoch von Staatssekretär Horst Westerfeld im Rahmen einer Feierstunde für ihre exzellenten Leistungen geehrt. Gemeinsam mit Nadia Qani, Inhaberin von AHP Nadia Qani Ambulanter Häuslicher Pflegedienst, zeichnete Westerfeld die jungen Menschen aus und überreichte die Anerkennungsurkunden.

„Ich bin sicher, dass sich Leistung lohnt“, sagte Nadia Qani in ihrer Festrede. „Allerdings nicht in einem nur auf materiellen Lohn verkürzten Sinn. Wer Leistung erbringen will, braucht Bildung und Ausbildung. Erst dann kann eine junge Frau oder ein junger Mann im Beruf erfolgreich sein, Geld verdienen, aber auch in der Familie, in der Gesellschaft und für Mitmenschen etwas leisten“. Qani, 1980 aus ihrer afghanischen Heimat geflohen, verkörpert wie keine andere Frankfurter Persönlichkeit, dass Bildung der entscheidende Motor für berufliches Weiterkommen ist. Einst Flüchtling ohne deutsche Sprachkenntnisse, zählt die Inhaberin eines ambulanten Pflegedienstes heute zu den erfolgreichsten Arbeitgebern im Gesundheitswesen in Deutschland. Anhand von Erfahrungen ihres bewegten Lebens motivierte Qani, die am Vortag selbst mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, die Auszubildenden zu einem Voranschreiten auf dem Weg des Wissens.

Dr. Brigitte Scheuerle, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der IHK Frankfurt am Main, verwies während der Besten-Ehrung auf das hervorragende Potenzial an Nachwuchs-Fachkräften in der Region. „Die Top-Absolventen des vergangenen Jahres gehören zu den dringend benötigten Fachkräften von morgen. Die Zukunft des Wirtschaftsstandorts FrankfurtRheinMain hängt ganz entscheidend von der Ausbildung und Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften ab. Angesichts der vielen hoch motivierten Menschen mit einer fundierten Ausbildung im IHK-Bezirk Frankfurt am Main blicke ich optimistisch in die Zukunft unserer Region“, sagte Dr. Scheuerle.

Weiterhin dankte Dr. Scheuerle den Berufsschulen und Ausbildungsbetrieben als weitere wichtige Säulen der Dualen Ausbildung. Sie appellierte an die Unternehmen, auch in diesem Jahr ausreichend Ausbildungsplätze anzubieten „Wir blicken derzeit entspannt auf den Ausbildungsmarkt 2009, der sich trotz der Wirtschaftskrise zufrieden stellend entwickelt. In der Ausbildungsbörse der IHK Frankfurt sind aktuell mehr als 500 offene Lehrstellen registriert“, sagte Dr. Scheuerle.
 

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