Staatsminister Jörg-Uwe Hahn zeichnet 3333. IUBA-Ausbildungsplatz aus

14.7.2009


Jörg-Uwe Hahn, Hessischer Staatsminister für Justiz, Integration und Europa, hat den 3.333. Ausbildungsplatz im IHK-Projekt „IUBA- Internationale Unternehmen bilden aus“ ausgezeichnet. Gemeinsam mit Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, und Nader Djafari, Geschäftsführer des Offenbacher Instituts für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik (INBAS GmbH), ehrte er die Ludensa GmbH, ein Studio für Küchen, Bäder und Fliesen mit türkischer Unternehmensführung, für die Schaffung neuer Ausbildungsplätze. Das Unternehmen bildet die 21-jährige Hülya Ekici zur Kauffrau für Bürokommunikation aus. Hahn dankte der Unternehmerin Özdem Saglam aus Frankfurt-Höchst für ihre Ausbildungsbereitschaft im Rahmen des vom Hessischen Wirtschaftministerium landesweit geförderten IHK-Projekts.
Jörg-Uwe Hahn: Um Ausbildungsplätze zu generieren, engagieren sich die hessischen IHKs bereits seit 2001 im Projekt „IUBA – Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung bilden aus“. Durch die gezielte Ansprache von Unternehmen, die von Inhaber/innen mit Migrationshintergrund geführt werden, ist die Zahl der gewonnenen Ausbildungsplätze nun auf 3.333 gestiegen. Über die Hälfte dieser Ausbildungsplätze entstand im IHK-Bezirk Frankfurt am Main.

Dr. Mathias Müller, Präsident der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, unterstrich: „IUBA ist ein Stück gelebter Integrations- und Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaft der Region ist auf das große Potential internationaler Unternehmen angewiesen. Betriebe mit ausländischen Wurzeln tragen mit ihrer Ausbildungsbereitschaft dazu bei, dem Fachkräftemangel entgegenzusteuern. Die IHK-Berater setzen sich täglich ein, die Erfolgsgeschichte IUBA  fortzuschreiben und weitere Ausbildungsplätze zu schaffen.“
Für Nader Djafari, Geschäftsführer der INBAS GmbH, der das hessenweite Projekt koordiniert und die IHKs bei der Ansprache der Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung unterstützt, ist dies der richtige Weg: „ Dass die IHK als zuständige Stelle für die Dienstleistungsberufe die Akquise und Beratung der Unternehmen selbst übernimmt, war immer einer der zentralen Erfolgsfaktoren des Projektes.“
Özden Saglam, Firmeninhaberin und Ausbilderin in einer Person, kam bereits als Kind mit ihren Eltern aus der Türkei und hat in Frankfurt am Main eine neue Heimat gefunden. Auch sie hat eine Ausbildung zur Bürokauffrau absolviert.
 

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