IHK-Präsident: Thüga-Verkauf ein Erfolg der regionalen Zusammenarbeit

14.08.2009

Die konstruktive Zusammenarbeit kommunaler Eigentümer in der Region FrankfurtRheinMain beim Kauf des Energieversorgers Thüga macht aus Sicht der IHK Frankfurt am Main Hoffnung auf eine verbesserte regionale Abstimmung bei Wirtschaftsthemen. "Mit dem Thüga-Kauf kommen gleich zwei vorteilhafte Entwicklungen zusammen, einerseits die Chance, den Wettbewerb auf dem Strom- und Gasmarkt zu stärken und dadurch Druck auf die Energiepreise auszuüben, und zum anderen die Kooperation der Kommunen in Wirtschaftsfragen erfolgreich weiterzuführen", sagte IHK-Präsident Dr. Mathias Müller. Gerade aus Sicht der heimischen Wirtschaft sei der von den Kommunen untereinander abgestimmte Thüga-Kauf ein wichtiges Signal dafür, dass die Region ihre wirtschaftlichen Interessen zielgerichtet koordiniert.

Am Kauf der Thüga beteiligen sich die in der Region FrankfurtRheinMain tätige Mainova sowie kommunale Energieversorger, unter anderem aus Limburg und Fulda sowie die Wiesbadener Eswe. Die Mainova will sich mit 20,75 Prozent an der Thüga beteiligen, die anderen Energieversorger der Region sind Mitglieder eines Konsortiums von 44 kleineren und mittleren Unternehmen, die zusammen 37,75 Prozent erwerben.

Einen längerfristigen Nutzen sieht die IHK bei der neuen Thüga darin, dass sich der neue große kommunale Versorger in Deutschland auch an der Erzeugung von Strom und an der Ausweitung des Energieangebots insgesamt beteiligt. Nach Darstellung der beteiligten Unternehmen können wirtschaftliche Vorteile aus dem Netzbetrieb und beim Vertrieb von Energiedienstleistungen erzielt werden.
 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488