IHK Frankfurt hält MTZ-Erweiterung für vertretbar

17.08.2009

Die IHK Frankfurt am Main hält die geplante Erweiterung des Main-Taunus-Zentrums (MTZ) für vertretbar. "Die Baugenehmigung durch den Main-Taunus-Kreis ist ein gutes Signal für die Zukunft eines über Jahrzehnte erfolgreichen Einzelhandelsstandorts und für die Weiterentwicklung einer wettbewerbsstarken Einzelhandelsstruktur in der Region FrankfurtRheinMain", sagte IHK-Vizepräsident Horst-Günter Döll. Die Ausweitung um 12.000 auf 90.000 Quadratmeter sei zwar ein kräftiger Sprung. "Angesichts der Einzelhandelszentren, die in einer Reihe von Innenstädten der Region FrankfurtRheinMain entstanden sind bzw. noch entstehen, halten wir die Erweiterung des MTZ aber für vertretbar. Die neuen Zentren bedeuten ja nicht nur eine größere Einzelhandelsverkaufsfläche, sondern sie tragen auch den veränderten Einkaufsgewohnheiten Rechnung. Je besser sich der Einzelhandel den neuen Trends anpasst, umso stärker wird er sich im Wettbewerb behaupten."

Die politisch Verantwortlichen seien nun gefordert, auch in den umliegenden Gemeinden des MTZ das Einzelhandelsangebot weiter zu entwickeln. „Hier müssen die Kommunen den Handel sowie Gastronomie und Gewerbe durch nachhaltige Konzepte stärken“, sagte Döll.

Das Main-Taunus-Zentrum ist 1964 als bundesweit erstes seiner Art auf der grünen Wiese errichtet worden. Andere Zentren in der Region sind das Nordwestzentrum in Frankfurt, das MyZeil in der Frankfurter Innenstadt und das Hessen-Center in Frankfurt-Bergen-Enkheim. In Innenstädten wie Hofheim, Kelkheim, Eschborn und Bad Homburg sind neue Einkaufszentren im Entstehen.
 

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