Mahnbescheidsantrag hemmt Verjährung von Zahlungsansprüchen

21.12.2009

Mit Ablauf des 31. Dezember 2009 verjähren jene Zahlungsansprüche des täglichen Geschäftsverkehrs, die der regelmäßigen Verjährungsfrist unterliegen, soweit der Gläubiger seinen Anspruch sowie den Schuldner kennt.

Soll mit einem Mahnbescheidsantrag eine Verjährungsfrist gehemmt werden, muss daher sicher gestellt werden, dass der Antrag rechtzeitig zum 31.12.2009 beim zuständigen Mahngericht eingeht und alle Angaben enthält, die zu einer alsbaldigen Zustellung des Antrags beim Schuldner erforderlich sind.

Zentrales Mahngericht für Hessen ist das Amtsgericht Hünfeld. Auf seiner Internetseite weist das Amtsgericht Hünfeld darauf hin, dass sich der einzige Fristenbriefkasten unter der Anschrift Hauptstrasse 24, 36088 Hünfeld befindet.

Anträge stehen auf der Internetseite des Amtsgerichts Hünfeld unter www.ag-huenfeld.justiz.hessen.de zum Download bereit.

„Durch ein gerichtliches Mahnverfahren oder durch Klageerhebung wird die Verjährung der Forderung von Zahlungsansprüchen des täglichen Geschäftsverkehrs gehemmt. Während der Hemmung kann die Verjährung nicht eintreten und der Gläubiger kann seine Forderung weiterhin geltend machen“, betont Carmen Tontsch, Leiterin der Rechtsabteilung der IHK Frankfurt am Main.

 

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