Zielgenaue Förderung für mittelständische Unternehmen

15.1.2010

Kleine und mittelständische Unternehmen im Bezirk der IHK Frankfurt am Main kommen ab sofort einfacher und schneller an öffentliche Fördermittel und die dafür notwendigen Fachinformationen. Dank einer Kooperation von Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) und der IHK Frankfurt am Main, die am 15. Januar 2010 in Frankfurt am Main vereinbart wurde, wird der Beratungsservice in Finanzierungsfragen für Unternehmen weiter ausgebaut.

WIBank und IHK Frankfurt am Main bieten dazu regelmäßige gemeinsame Finanzierungssprechtage an. Dabei sollen Projekte von Mittelständlern und Gründern aus Frankfurt und den Landkreisen Hochtaunus und Main-Taunus beurteilt und je nach Vorbereitung von den anwesenden Fachleuten „möglichst schon im ersten Durchgang bis zur Entscheidungsreife gebracht werden, so dass die Unternehmen ihre Kreditverhandlungen mit den Banken zügig zu Ende führen können“, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Matthias Gräßle. „Die Kooperation bedeutet für die Unternehmerinnen und Unternehmer einen kürzeren Weg zu kompetenter und umfassender Beratung, wie sie Finanzierungsgespräche mit Banken und Sparkassen erfolgreich vorbereiten können.“

Die Beratung über geeignete öffentliche Förderprogramme sowohl für die Erweiterung und Festigung eines Unternehmens als auch für die Gründung gehört seit Jahren zum Kernangebot der IHK-Serviceleistungen. Gräßle betonte, dass die IHK ihre Aktivitäten in diesem Bereich auf hohem Niveau fortführen werde und nun mit der neuen Förderbank des Landes Hessen einen starken Partner an der Seite habe. „Die WIBank bringt ihre ausgezeichnete Expertise im Bereich Fördermittel ein, die IHK Frankfurt am Main die spezifische Branchen- und Unternehmenskenntnis. Dies ist eine Partnerschaft, von der alle Unternehmen nur profitieren können“, unterstrich der IHK-Hauptgeschäftsführer die Zielsetzung der Kooperation.

„Das Land Hessen wird auch künftig günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Gründer und Mittelständler anbieten und sich für Rahmenbedingungen einsetzen, die einen unbürokratischen Zugang sicherstellen“, führte Dr. Herbert Hirschler, Geschäftsleiter der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, aus. Die Förderung der Unternehmen ist für die WIBank hierbei ein zentrales Aufgabenfeld. „Die WIBank freut sich auf den Ausbau der Zusammenarbeit mit der IHK Frankfurt. Als Landesförderbank möchten wir einen umfassenden Überblick sowohl über Landesprogramme und WIBank-Angebote als auch über die Programme des Bundes und der EU bieten“, so Dr. Hirschler. WIBank und IHK ermunterten die Unternehmen, möglichst frühzeitig ein Beratungsgespräch anzustreben, sei es im Falle von Störungen der Geschäftsbeziehungen mit den Banken, bei Existenzgründungen oder bei Liquiditätsengpässen. Dann könne rasch gemeinsam nach Lösungen zur Beseitigung eines Liquiditätsengpasses oder zur Überwindung einer Krise gesucht werden.

Die Sprechtage sind zunächst monatlich geplant. Sollte ein stärkerer Bedarf bestehen, finden sie auch häufiger statt. Unabhängig davon sind auch individuelle Termine mit der WIBank möglich. Die „Sprechtagspremiere“ ist am 20. Januar in der IHK Frankfurt.

Anmeldungen sind über die Förderbank unter www.wibank.de, www.foerderberatunghessen.de oder über die IHK unter www.frankfurt-main.ihk.de möglich. Die Unternehmer erhalten dann einen zeitlich festgelegten Beratungstermin. Sie erleichtern eine Vorbereitung der Gesprächspartner auf Ihr konkretes Anliegen, wenn Sie eine kurzgefasste Beschreibung Ihres Anliegens an folgende Mailanschrift senden: foerderberatung@wibank.de
 

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