Energieprogramm weist in richtige Richtung

2.2.2010

Die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern begrüßt das Energieprogramm der hessischen Landesregierung, das den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und durch Effizienzmaßnahmen Milliardeninvestitionen anstoßen will. „Die Eckpunkte des hessischen Energieprogramms weisen in die richtige Richtung. Es ist erfreulich, dass die hessische Landesregierung die enorme Bedeutung von energetischen Aspekten für die Wirtschaft des Landes erkannt hat und nun eine Richtschnur für die nächsten Jahre vorgelegt hat“, sagt Matthias Gräßle, Geschäftsführer der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen.
       
Für die hessischen Unternehmen ist es wichtig, dass die Landesregierung den Ziel-Dreiklang, eine Forderung der hessischen IHKs, in das Energieprogramm aufgenommen hat. Dieser besagt, dass in Hessen eine sicher-verfügbare, bezahlbare und umwelt- und klimaverträgliche Energieversorgung gewährleistet wird.

Bei der weiteren Beratung über die Eckpunkte des Energieprogramms ist aus Sicht der hessischen IHKs darauf zu achten, dass Klimaschutzziele ohne finanzielle Zusatzbelastungen von Unternehmen und Privathaushalten und ohne neue Zwangsmaßnahmen erreicht werden. Die derzeitige Fördereinspeisevergütung belastet Unternehmen und private Haushalte, indem es die Stromkosten hoch hält. Durch ein weiteres Absenken der Einspeisevergütung würden Umwelttechnologien schneller optimiert und Lasten für die Wirtschaft vermieden werden.
 
Die hessischen IHKs rufen die hessische Landesregierung auf, über den Bundesrat eine deuliche Absenkung der Photovoltaik-Einspeisevergütungen durch Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu erreichen.
 

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