Hans-Messer-Preis an Absolventen der FH Frankfurt verliehen

8.2.2010

Anika Schick und Matthias Heerd sind von der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main mit dem Hans-Messer-Preis 2009 geehrt worden. Der mit 6000 Euro dotierte Preis würdigt hervorragende Studienleistungen von Absolventen der Fachhochschule Frankfurt am Main unter Berücksichtigung der praktischen Relevanz der Abschlussarbeit und der Dauer des Fachstudiums. Bereits zum 21. Mal wurden Abschlussarbeiten im Namen des 1997 verstorbenen, langjährigen Präsidenten und Ehrenpräsidenten der IHK Frankfurt am Main, Dr. Hans Messer, prämiert.

„Mit dem jährlich ausgelobten Hans-Messer-Preis erinnern wir an die herausragenden Verdienste von Dr. Hans Messer für die IHK-Organisation und die Wirtschaft in unserer Region. Die IHK Frankfurt vertieft mit dem Preis die Zusammenarbeit zwischen Fachhochschule Frankfurt und der regionalen Wirtschaft“, sagte IHK-Präsident Dr. Mathias Müller anlässlich der Preisverleihung am Montag in der IHK Frankfurt am Main.

Anika Schick hat sich in ihrer Diplomarbeit mit dem Tragverhalten von Schallschutzwänden an Bahnstrecken auseinandergesetzt. Um Schallschutzwände standsicher und gebrauchstauglich zu bemessen, müssen Normen und Richtlinien für verankerte Lastannahmen berücksichtigt werden. Es gelang ihr, zwei unterschiedlich aufwändige Verfahren hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit zu analysieren. Die Diplomarbeit wurde mit der Note „sehr gut“ (1,0) bewertet.

Matthias Heerd hat in seiner Diplomarbeit „Wirtschaftlicher Vergleich der Luftverkehrsstandorte Frankfurt am Main und Dubai“ den Flughafen Frankfurt mit Dubai, dem zentralen Hub im Mittleren Osten, ins Verhältnis gesetzt. Dazu wurden Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber, die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die politischen Verhältnisse analysiert. Heerd kommt in seiner Arbeit zu dem Ergebnis, dass Dubai geringfügige Wettbewerbsvorteile gegenüber Frankfurt aufweist und vom künftigen Wachstum des weltweiten Luftverkehrs stärker profitieren kann. Die Arbeit wurde mit „sehr gut“ (1,0) bewertet.

Die Preisverleihung fand im Rahmen der 13. Hans-Messer-Lecture statt. Jürgen Stotz, Präsident des Deutschen Nationalen Komitees (DNK) des Weltenergierates, und Dr. Carsten Rolle, Geschäftsführer des DNK Berlin, referierten über „Energiewirtschaft zwischen globalen Herausforderungen und Ansprüchen nationaler Politik“. Dabei standen Lösungsansätze bei der weltweit zunehmenden Energienachfrage und die Anforderungen an einen besseren Klimaschutz im Mittelpunkt der Betrachtung. Weiterhin wurden Aspekte der Versorgungssicherheit beispielsweise bei Gaslieferungen von Ost- nach Westeuropa näher beleuchtet.

Dem Weltenergierat gehören heute rund 100 nationale Komitees an, die über 90 Prozent der weltweiten Energieerzeugung repräsentieren. Der 1923 in London gegründete Weltenergierat ist die Plattform für die Diskussion globaler und langfristiger Fragen der Energiewirtschaft, der Energiepolitik sowie der Energietechnologie.
 

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