FrankfurtRheinMain in den Augen von Internationals

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18.2.2010

FrankfurtRheinMain ist in den Augen von Unternehmen namhafter internationaler Firmen mit Sitz in Deutschland unbestritten einer der führenden Wirtschaftsstandorte in Europa. "Weltoffenheit, multikulturelle Vielfalt und Liberalität rücken verstärkt in das Zentrum unternehmerischer Entscheidungen. Diesen Anspruch verbindet FrankfurtRheinMain mit seinen typischen Standortvorteilen", sagte Dr. Lutz Raettig, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main und Aufsichtsratsvorsitzender, Morgan Stanley Bank AG, in der Podiumsdiskussion am Mittwoch. Im Vergleich mit London, Paris und New York sei die Metropolregion insbesondere durch den Flughafen gut aufgestellt. "In zwei Stunden sind sie von Frankfurt aus zu jedem Kunden in Europa geflogen", sagte Raettig. Doch die Konkurrenz im weltweiten Standortwettbewerb schlafe nicht. Daher nutzten gestern zahlreiche Vertreter von internationalen Unternehmen und Kommunen die Möglichkeit, die Qualität des Standorts Frankfurt und ihr Verbesserungspotenzial im Rahmen der IHK Veranstaltung zu diskutieren

"Internationale Unternehmen zahlen Steuern, dann können Sie auch erwarten, dass man sich um ihre Belange kümmert", sagte Uwe Paulsen, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Frauen. Die Region sei sich bewusst, dass alle Beteiligten noch weiter zusammenwachsen müssten. Mit dem Verein FrankfurtRheinMain sei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zur Optimierung des Wirtschaftsstandorts getan.

"Frankfurt ist ein guter Standort für das internationale Geschäft. Was ich vermisse, ist jedoch eine verstärkte Ausrichtung der Behörden und ihrer Unterlagen wie Formulare auf die Bedürfnisse der englischsprachigen Newcomer", sagte Suresh Kuppuswamy, Director-Central Europe Operations, Tata Consultancy Services Deutschland GmbH. Grundsätzlich sei Frankfurt eine serviceorientierte Stadt, gleichwohl sehe er an manchen Stellen Potenziale für eine stärkere Willkommenskultur, unterstrich Dr. Lutz Raettig. Wünschenswert wäre eine zentrale Anlaufstelle für die Vermittlung von Praktikanten für internationale Unternehmen, ergänzte Amand Rufin, Partner bei Mazars GmbH, die Wunschliste der Podiumsteilnehmer.

Unter dem Stichwort Integration diskutierten die Podiumsteilnehmer darüber hinaus die Integrationsmöglichkeiten internationaler Fachkräfte. "Dank der vielen internationalen Unternehmen, die sich in Frankfurt und der Region angesiedelt haben, fällt der Anschluss leicht", sagte David Knower, Geschäftsführer und Chief Operating Officer, Cerberus Deutschland Beteiligungsberatung GmbH. "Die zahlreichen internationalen Communities spielen hierbei eine wichtige Rolle. Sie tragen zur Integration der Internationals bei und spielen bei der Standortwahl eine nicht zu unterschätzende Rolle", sagte James Kim, Geschäftsführer, CJ Europe GmbH.

FrankfurtRheinMain zeichnet sich durch ein hohes Maß an Internationalität aus. Jedes sechste der rund 90.000 Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main hat einen internationalen Hintergrund. Zahlreiche ausländische Unternehmen haben hier ihre Deutschland- oder Europazentrale angesiedelt und machen die Region zu einem bedeutenden Standort für die internationale Business Community.

Die Podiumsdiskussion "Internationale Unternehmen im Fokus" war die zweite Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main aus der Reihe "Internationale Unternehmen in FrankfurtRheinMain". Im November diskutierten Vertreter internationaler Firmen zum Thema "Integration in Unternehmen". Neben Veranstaltungen für Internationals engagieren sich die hessischen IHKs im Projekt IUBA – Internationale Unternehmen bilden aus. Das Kooperationsprojekt unterstützt die Ausbildungsbereitschaft von Unternehmen mit internationaler Unternehmensführung. Mehr Informationen unter: www.frankfurt-main.ihk.de und www.iuba.de.
 

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