Chancen in Korea nutzen

13. März 2010

Koreanische Schnelligkeit und deutsche Gründlichkeit sind Eigenschaften, die perfekt zueinander passen. Daher böten F&E-Partnerschaften zwischen koreanischen und deutschen Unternehmen gute Chancen für beide Seiten, betonte Choong-seok Lee, Generalkonsul beim Koreanischen Generalkonsulat, Frankfurt am Main, auf dem vierten Wirtschaftstag Korea, der als gemeinsame Veranstaltung der IHK Frankfurt mit der Deutsch-Koreanischen IHK, der German Asia-Pacific Business Association (OAV), dem Deutsch Koreanischen Wirtschaftskreis (DKW) und der Korea Trade Investment Promotion Agency (KOTRA) ausgerichtet wurde.

"Im Unterschied zu China und Indien ist das Augenmerk der Politik weniger stark auf den Wirtschaftsmarkt Korea gerichtet. Das verwundert, denn die Koreaner sind in vielen Märkten führend", sagte Udo A. Böttcher, Sprecher des Außenwirtschaftsausschusses der IHK Frankfurt und Geschäftsführer bei Solvadis, Vermarkter von Basis- und Spezialchemikalien. Von dieser vielschichtigen Marktführerschaft profitieren vor allem jene deutschen Unternehmen, die Vorerzeugnisse in Korea herstellen, etwa für die Kosmetik- oder Automobilindustrie. Aber auch der Games-Sektor verspricht viel Wachstumspotenzial. "Korea ist ein exzellenter Absatz- und Testmarkt für Online-Games. Spiele, die in Korea gut laufen, verkaufen sich auch in Deutschland", sagte Mark Stumpf, Director Finance beim Gamesentwickler Crytek. Darüber hinaus seien die Koreaner durchaus bereit, für deutsche und für qualitativ hochwertige Produkte mehr zu bezahlen. Insbesondere für den hessischen Mittelstand ständen die Chancen auf einen erfolgreichen Markteintritt in Korea gut. "Die Koreaner schätzen die Spezialisierung des Mittelstandes", sagte Jürgen Wöhler, Geschäftsführer bei der Deutsch-Koreanischen IHK in Seoul.
 

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