Hessische IHKn unterzeichnen neuen Ausbildungspakt

17.3.2010

Auf Lorbeeren sollte man sich nicht ausruhen. Daher wird die Arbeitsgemeinschaft der hessischen Industrie- und Handelskammern den Erfolg des Ausbildungspaktes in den nächsten Jahren fortsetzen. "Trotz Krise haben unsere Mitgliedsunternehmen das Paktziel an neuen Ausbildungsangeboten erreicht", sagte Dr. Mathias Müller, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft hessischer IHKs. Die Neuausrichtung des hessischen Ausbildungspaktes, der für die Jahre 2010 bis 2012 formuliert wurde, sei nunmehr eine sehr gute Chance, um noch mehr Jugendliche in einen Ausbildungsplatz zu vermitteln. "Dieses Ziel erreichen wir, indem wir die Jugendlichen frühzeitig fit für die Arbeitswelt machen", sagte Dr. Müller.

Wichtig sei es daher, dass die zahlreichen Maßnahmen des neuen Ausbildungspakts noch stärker in den Schulen in der Berufsorientierung verankert würden. Einen weiteren Schwerpunkt des neuen Paktes sehe er in einer messbar besser gesteuerten Vermittlung der Jugendlichen. Als Netzwerkpartner der hessenweiten Strategie OloV - Optimierung der lokalen Vermittlungsarbeit bei der Schaffung und Besetzung von Ausbildungsplätzen in Hessen - hätten die IHKs exzellente Anknüpfungspunkte, um diese Schwerpunktaufgabe umzusetzen.

"In Anbetracht des demografischen Wandels und des damit einhergehenden Fachkräftemangels müssen wir mit vereinten Kräften daran arbeiten, dass Unternehmen ausreichend Nachwuchs ausbilden können. Eine der wichtigsten Voraussetzungen hierfür ist die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen, die dringend verbessert werden muss", sagte Dr. Müller. Denn die Vielzahl an ungeeigneten Bewerbern habe auch 2009 wieder dazu geführt, dass die hessischen Unternehmen nicht alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen konnten. 
 

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