IHK-Präsident Dr. Müller ruft zu mehr Miteinander auf

17.5.2010

"Mit der heute beginnenden Global Business Week und dem "Gipfel der Region“ beginnt der Wettstreit um die besten Ideen für die Zukunft von FrankfurtRheinMain", sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, zum Auftrakt der Frankfurt Global Business Week. Dr. Müller betonte die Notwendigkeit einer stärkeren Zusammenarbeit in FrankfurtRheinMain und forderte die Akteure der Region zu mehr Miteinander bei der künftigen Gestaltung der Region auf. "Wir brauchen die Region auch in Zukunft, denn sie ist der Humus, auf dem Menschen und Unternehmen gedeihen können."
Die IHK Frankfurt am Main hat dazu gemeinsam mit der Handwerkskammer Rhein-Main und der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände ein Organisationsmodell erarbeitet, das die Zusammenarbeit in der Region verbindlich erhöhen, Kräfte bündeln, Effizienz steigern und gesellschaftliche Gruppen einbinden soll. "Uns schwebt ein Organisationsmodell vor, das an Holdingmodelle in der Wirtschaft angelehnt ist. Im Mittelpunkt dieser Struktur steht ein öffentlich-rechtlicher Verband, der die Gebietskörperschaften in der Metropolregion bündelt. Der Verband übernimmt Vertretungs- Kooerdinierungs- und Finanzierungsfunktion."
 
Bisher würde das Gesamtinteresse der Metropolregion weder gebündelt noch vertreten. Gleichzeitig gebe es eine verwirrend hohe Anzahl von Organisationen. Das Ergebnis sei Doppelarbeit, Synergie- und Effizienzverluste sowie Geldverschwendung. "Es mangelt an Verbindlichkeit, Organisationsstruktur und Straffheit in der operativen Durchführung.“ Entscheidend sei, dass in einem Umfeld zunehmender Konzentration in Ballungszentren nicht mehr einzelne Städte, sondern ganze Regionen der Kristallisationspunkt sein müssten. "Die Region ist die Stadt der Zukunft. Dies muss von jedermann verinnerlicht werden. Wir spielen noch nicht in der Champions League der Metropolregionen. Aber die Region hat beste Voraussetzungen, um im Wettbewerb der Metropolregionen zu bestehen. Wir müssen aber aufhören, unsere Energie auf zahllosen Nebenkriegsschauplätzen zu vergeuden und endlich zu mehr Verbindlichkeit in der Zusammenarbeit, Struktur in der Koordination und Effizienz in der Tagesarbeit kommen."

 

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