Türkische Schüler für duale Ausbildung begeistern

25.5.2010

In Deutschland ist sie seit vielen Jahren fest in der Berufsausbildung verankert: die duale Ausbildung. Um noch mehr Jugendliche – insbesondere Schüler mit türkischen Wurzeln – nach ihrem Schulabschluss für eine duale Berufsausbildung zu begeistern, informiert die kostenlose Veranstaltung „Schule – und was dann?“ am 29. Mai, von 10.00 bis 13.00 Uhr, in der IHK Frankfurt am Main über die Möglichkeiten der beruflichen Bildung.

"In vielen Köpfen steckt das Thema "duale Ausbildung" noch in den Kinderschuhen, da oftmals Familien mit Migrationshintergrund zu wenige Kenntnisse über das deutsche Ausbildungssystem haben.", sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main. Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt bietet daher Informationstage wie "Schule – und was dann" an, die umfassend Auskunft über die duale Ausbildung geben. "Die regionale Wirtschaft benötigt Fachkräfte mit internationalem Hintergrund", sagte Dr. Müller. Ausreichend Ausbildungsplätze und Bewerber seien vorhanden. Die Jugendlichen müssten nur aktiviert werden. Auf die hohe Bedeutung des Informationstags verwies auch Ilhan Saygili, Generalkonsul der Republik Türkei. "Ausbildung bedeutet für unsere Jugendlichen Zukunft. Jeder, der seinen Beruf gut ausübt, wird bei der Gesellschaft hohes Ansehen genießen." Außerdem erinnerte der Generalkonsul daran, dass in Bezug auf die Ermutigung der türkischen Jugendlichen sowohl den Eltern als auch den zivilgesellschaftlichen Organisationen Aufgaben zufallen.

Der Informationstag am 29. Mai, der in die Berufsbildungsmesse Rhein-Main eingebettet ist, findet im Rahmen des Projekts „IUBA – Internationale Unternehmen bilden aus“ statt. Die hessischen IHKs führen das Projekt gemeinsam mit dem Institut Inbas – Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik durch. Mehr Informationen zur Berufsbildungsmesse Rhein-Main stehen unter www.bbm24.de
 

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