IHKs fordern, den Ausbau der Schleuse Mühlheim zu prüfen

25.6.2010

Die Industrie- und Handelskammern Darmstadt, Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Offenbach, Wiesbaden und Frankfurt am Main fordern, einen Ausbau der Staustufe Mühlheim zu prüfen. „Die Schleuse Mühlheim darf kein Nadelöhr auf dem Main sein“, betont Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. Die den Main nutzende gewerbliche Schifffahrt, insbesondere Unternehmen aus der Fahrgastschifffahrt, bemängele die sparsame Ausstattung der Schleuse. Dies führe zu erheblichen Problemen für eine zügige und attraktive Befahrung dieses Mainabschnittes. „Besonders für Fahrgastschiffe entstehen lange Wartezeiten, die zu einer fahrgastunfreundlichen Fahrplangestaltung beitragen und unrentable Umläufe verursachen“ sagt Dr. Freundt. Auch bei den Frachtschiffen seien Staubildungen in diesem Main-Abschnitt zu beobachten. Insbesondere vor dem Hintergrund der sich belebenden Konjunktur und dem zunehmenden Schiffsfrachtverkehr vom und zum Main-Donau-Kanal könnte es notwendig werden, diesen Engpass zu beseitigen.

In einem Schreiben an das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung rufen die IHKs auf, den Bau einer zweiten Schleusenkammer, unter Berücksichtigung eines akzeptablen Kosten-Nutzen-Verhältnisses, zu prüfen. Dabei sollten auch Public-Private-Partnership-Konzepte nicht ausgeschlossen werden. 

1980 wurden die alten Staustufen Mainkur und Kesselstadt durch die Staustufe Mühlheim ersetzt. Diese wurde allerdings nur mit einer Schleusenkammer ausgestattet.
 

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