Unternehmen des Hochtaunuskreises behaupten sich international

29.09.2010

Spezialisierte und gut geführte Unternehmen im Hochtaunuskreis können sich im internationalen Wettbewerb erfolgreich behaupten. Vom Potenzial des Mittelstands im Auslandsgeschäft überzeugten sich heute Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, Vize-Präsident Horst Platz und Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt. Gemeinsam mit Landrat Ulrich Krebs besuchten sie zwei international tätige Unternehmen des Hochtaunuskreises.

Die Rundreise führte die Vertreter aus Wirtschaft und Politik zunächst in die Arnold AG . Das Unternehmen ist in den Bereichen Industrieservice und Designbauteile tätig. Zum Portfolio der Arnold AG zählen einerseits Gehäuse, Verkleidungen, Werkzeuge und Stanzteile aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Andererseits produziert der Betrieb Treppen, Vordächer, Geländeranlagen und Verschattungssysteme. Bereits in den 80er Jahren wagte das Unternehmen, das heute in Friedrichsdorf und im thüringischen Steinbach-Hallenberg produziert, den Schritt ins Ausland. Heute beschäftigt die Gruppe an ihren beiden Standorten rund 300 Mitarbeiter. Anschließend informierte sich das IHK-Präsidium bei Zumtobel Lighting GmbH in Usingen über das weltweite Geschäft der Gruppe. Der international führende Anbieter für ganzheitliche Lichtlösungen ist mit 50 eigenen Vertriebsorganisationen und Vertretungen in 70 weiteren Ländern präsent.

"So wie die Arnold AG und die Zumtobel Lighting GmbH profitiert eine Vielzahl der Betriebe im Hochtaunuskreis von der weltweiten Öffnung der Märkte", sagte Dr. Müller. Hinzu komme der konjunkturelle Aufschwung, der die Unternehmer wieder optimistischer in die Zukunft blicken lasse. "Die neueste Konjunkturumfrage der IHK Frankfurt zeigt, dass die Investitions- und Beschäftigungsplanungen wieder steigen. Aktuell liegt der Geschäftsklimaindex bei 129 Punkten im Hochtaunuskreis und damit deutlich höher als zu Jahresbeginn", sagte Dr. Müller.

Nicht nur Konzerne, sondern auch zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen im Hochtaunuskreis nutzten das Potenzial ausländischer Märkte, unterstrich Vize-Präsident Horst Platz. Die IHK Frankfurt sei in allen Fragen rund um das Auslandsgeschäft ein erfahrener Ansprechpartner. "Unternehmen sollten nicht blauäugig ins Ausland gehen." Die IHK biete zahlreiche Veranstaltungen und Beratungsangebote für den Markteintritt im Ausland an.

Im Zusammenhang mit dem anhaltenden Trend der Internationalisierung machte Dr. Müller auf die hohe Bedeutung der Unternehmensbestandspflege aufmerksam. "Trotz der Tendenz im Ausland produzieren zu lassen, darf es nicht zu einer Ausdünnung des Wirtschaftsstandortes kommen." Regelmäßige Gespräche zwischen Vertretern der Wirtschaft und der Politik seien daher äußerst wichtig, um die Anforderungen der Unternehmen mit den Angeboten der Kommunen abzugleichen.

 

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