IHK begrüßt ablehnende Haltung der Stadt Frankfurt am Main zur Bettensteuer

15.10.2010

 

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main begrüßt die Entscheidung von Kämmerer Uwe Becker, keine Bettensteuer einzuführen. "Mit dem Entschluss unterstützt die Stadt die Tourismusbranche und trägt zu ihrer Stärkung im internationalen Wettbewerb bei", sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt.

 

"Aus der Sicht der Wirtschaft hätte eine solche Steuer vor allem auf Geschäftsreisende und Wochenendbesucher eine abschreckende Wirkung. Sie würde dem gesamten Tourismusstandort Frankfurt am Main erheblich schaden", sagte Martin Katz, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus der IHK Frankfurt am Main. Darüber hinaus hätte eine solche Abgabe nicht nur Auswirkungen auf die Hotellerie, sondern auch auf die Gastronomie und den Einzelhandel. Dabei sorgten insbesondere diese Branchen für hohe Umsätze in der Stadt.

 

Hintergrund der Diskussion ist die Einführung einer so genannten "Kulturförderabgabe" in Städten wie Köln und München. Dort sollen künftig fünf Prozent des Übernachtungspreises als zusätzliche Steuer abgeführt werden. Die Steuer soll in den Städten für kulturelle Aufgaben, Tourismusförderung oder Stadtmarketing verwendet werden.


 

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