Hessische Unternehmen steigern Zahl der Ausbildungsverträge

28.10.2010  

 

Erfolgreicher als im Vorjahr: Das gilt für die hessischen Unternehmer, die die Zahl der unterschriebenen Ausbildungsverträge in diesem Herbst überdurchschnittlich gesteigert haben. Der Zuwachs lag deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Während in Hessen im neuen Ausbildungsjahr 23.979 Auszubildende in IHK-Berufen an den Start gingen und damit 2,3 Prozent mehr als im Vorjahr, lag der Bundesdurchschnitt bei 0,4 Prozent.

Den überdurchschnittlichen Zuwachs an Ausbildungsverträgen in Hessen führt die Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern auf den drohenden Fachkräftemangel zurück. Nach IHK-Umfragen blieben bereits 2009 mehr Ausbildungsplätze in Hessen unbesetzt als im Bundesdurchschnitt. "Unsere Mitgliedsunternehmen haben früher als andere Ausbildungsbetriebe in Deutschland zu spüren bekommen, dass ihnen die Nachwuchskräfte fehlen und dass sich diese Entwicklung weiter verstärken wird", sagt Dr. Brigitte Scheuerle, Federführerin berufliche Bildung der IHK Arbeitsgemeinschaft Hessen. Da die Unternehmen trotz Ausbildungsbereitschaft nicht immer ihre Stellen mit geeigneten Bewerbern besetzen könnten, würden die IHKs künftig noch deutlicher dafür werben, dass Umwege der Schulabgänger über Berufsfachschulen oder Fachoberschulen keine Alternative für eine berufliche Ausbildung sind.

 

Die Unternehmen der hessischen Industrie- und Handelskammern stellen 60 Prozent aller Ausbildungsplätze in Hessen. Bewerber können aus einem Portfolio von 300 anerkannten Ausbildungsberufen in den Bereichen Industrie, Handel und Dienstleistung wählen.  


 

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