IHK Frankfurt informiert über Gefahrenquellen im Straßenverkehr

2.11.2010

„Die Transporterklasse bis 3,5 Tonnen hält den Wirtschaftsverkehr unseres Ballungsraums aufrecht. Sie ist das Bindeglied zwischen Logistikzentren, Einzelhandel und Endverbraucher“, sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main, im Rahmen des ersten Transporter-Workshops am Freitag. Allerdings stellten die Fahrzeugklassen diesen Typs für den fließenden Verkehr auch viele Gefahrenquellen dar, daher müssten Transportunternehmen mehr über die Gefahrenpotenziale des Fahrzeugtyps aufgeklärt werden.

 

„Die klassischen Fehler, die bei der Transportklasse bis 3,5 Tonnen zu Unfällen im Straßenverkehr führen, sind die Missachtung von Straßenverkehrsregeln und die falsche Positionierung von Ladung“, sagte Dr. Freundt. Dies führe zu Unfällen, „die in 55 Prozent der Fälle in der Innenstadt passieren“, sagte Rainer Michaelis, Leiter der Abteilung Straßenverkehrssicherheit beim Straßenverkehrsamt der Stadt Frankfurt am Main. Diesem Problem könne nur mit der Information über den sicheren Transport von Waren begegnet werden.

 

Doch nicht nur die Fahrer der Transportklassen, sondern auch andere am Straßenverkehr Beteiligte seien für Unfälle und stockenden Wirtschaftsverkehr verantwortlich. Weiteres Gefahrenpotenzial sieht Michaelis zum Beispiel   in zugeparkten Ladezonen. Dies führe zum Parken in der zweiten Reihe und behindere den innerstädtischen Wirtschaftsverkehr enorm. „Diesem Problem muss die Verkehrsplanung und -umsetzung künftiger Innenstadtkonzepte Rechnung tragen – insbesondere dann, wenn für immer mehr Verkehr immer weniger Raum zur Verfügung steht“, sagte Michaelis. Vor diesem Hintergrund wäre beispielsweise die Schaffung eines Verkehrszeichens zu prüfen, das Ladezonen für den Wirtschaftsverkehr kennzeichnet, ergänzte Dr. Freundt.  

 

Die Veranstaltung zum Thema Gefahrgut und Transportsicherheit in der IHK Frankfurt war der Auftakt einer Workshop-Reihe, die im nächsten Jahr in Kooperation mit der Stadt Frankfurt am Main fortgesetzt wird.


 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488