Beteiligung der Wirtschaft bei der Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain vereinbart

19.1.2010
Die Hessische Landesregierung und die Organisationen der Wirtschaft stimmen darin überein, dass die Weiterentwicklung der Metropolregion FrankfurtRheinMain von entscheidender Bedeutung ist. Ins neue Metropolengesetz soll demnach eine Beteiligung der Wirtschaft aufgenommen werden. Zudem werden die Fortschritte bei den verschiedenen Vorhaben gemeinsam evaluiert werden. Dies erklärten Ministerpräsident Volker Bouffier und Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, am Mittwoch beim IHK-Jahresempfang in Frankfurt.

Ministerpräsident Bouffier sagte, die Landesregierung und die Vertreter der Wirtschaft würden sich weiterhin in regelmäßigen Abständen gemeinsam mit der Fortentwicklung der Region befassen. In einem ersten Schritt würden der Wirtschaft im Regionalvorstand drei Sitze zur Verfügung gestellt. So sei die Teilhabe an dem Entscheidungsprozess gewährleistet.

IHK-Präsident Dr. Müller sagte, damit sei aus Sicht der Wirtschaft ein Zwischenziel erreicht. Von jetzt an werde es darum gehen, dass die notwendigen Schritte für die Metropolregion tatsächlich unternommen werden. „Die Wirtschaft wird insbesondere bewerten, inwieweit unter dem Primat der freiwilligen Zusammenarbeit tatsächlich Fortschritte im Auftritt der Region nach innen und nach außen erzielt werden."

In den vergangenen Monaten hatten die Handwerkskammer Rhein-Main, die Vereinigung hessischer Unternehmerverbände e.V. sowie die Industrie- und Handelskammern Frankfurt am Main und Gießen-Friedberg Vorschläge zu dem geplanten Gesetz über die Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main vorgelegt, die eine verpflichtende Teilnahme aller Städte und Landkreise in der Region beinhalteten.

Der Ministerpräsident betonte in seiner Ansprache vor den Gästen des IHK-Jahresempfangs: „Ein freiwilliger Zusammenschluss ist der bessere Weg. Wenn der gewählte Weg der Freiwilligkeit nicht funktionieren sollte, werden wir die erforderlichen Partner schnell an einen Tisch holen, um zu beraten, welche Veränderungen in den Strukturen vorgenommen werden müssen."

Zugleich rief er alle Beteiligten in der Metropolregion auf, die Chance engagiert zu nutzen, die das neue Gesetz jetzt zusätzlich bietet. Den Kammern dankte er für ihre verschiedensten Beiträge zu dieser Debatte.

Die Wirtschaftsorganisationen machen den Fortschritt bei der Weiterentwicklung der Region unter anderem daran fest, inwiefern es gelingt, den Kreis der beteiligten Gebietskörperschaften zu erweitern und den Willensbildungsprozess der Metropolregion zu stärken. Zudem soll die Sichtbarkeit der Region nach innen und außen verbessert werden und der notwendige Konsolidierungskurs bei den zahlreichen regionalen Gesellschaften und Vereinen vorangebracht werden.

 

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