Internationale Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main: Jedes siebte Unternehmen mit ausländischen Wurzeln

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14.2.2011

„Die Region Frankfurt am Main erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit bei internationalen Unternehmen“, sagt Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt am Main. Rund 12.800 Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt am Main (Stadt Frankfurt, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis ohne Hochheim) haben ausländische Wurzeln. Das ist jedes siebte Unternehmen. Fast zwei Drittel der internationalen Unternehmen kommen aus EU-Staaten. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der IHK Frankfurt am Main unter Beteiligung von FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region, des Statistischen Amtes der Stadt Frankfurt und der Wirtschaftsförderung Frankfurt GmbH.

Die Unternehmen aus Polen bilden die zahlenmäßig größte Gruppe ausländischer Unternehmen (Handelsregister-Unternehmen und Kleinstgewerbetreibende) im IHK-Bezirk Frankfurt am Main (4.012). Dahinter folgen Unternehmen aus der Türkei (2.143), Italien (1.318), Griechenland (614) und den USA (523).

Unternehmen aus der Türkei bilden die größte Gruppe der im Handelsregister eingetragenen ausländischen Unternehmen im IHK-Bezirk Frankfurt. 499 HR-Unternehmen stammen aus der Türkei, gefolgt von Unternehmen aus den USA (355) und Italien (351). 

Von den rund 12.800 ausländischen Unternehmen sind 79 Prozent im Dienstleistungsbereich und 21 Prozent im Produzierenden Gewerbe tätig. Die ausländischen Dienstleistungsunternehmen sind vor allem in den Bereichen Handel, Gastgewerbe und Verkehr sowie im Finanzsektor und den unternehmensnahen Dienstleistungen aktiv. 

Bei der Mehrzahl der Unternehmen aus den mittel- und osteuropäischen EU-Ländern   handelt es sich um Einpersonenbetriebe. „Es gibt viele Menschen aus Mittel- und Osteuropa, die in der Region FrankfurtRheinMain schon seit Jahren auf selbstständiger Basis arbeiten. Ein spürbarer Zustrom von Beschäftigten aus diesen Ländern ist nach Inkrafttreten der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit ab Mai 2011 nicht mehr zu erwarten“, resümiert Gräßle. Ab dem 1. Mai 2011 dürfen Bürger aus Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Slowenien, der Tschechische Republik und Ungarn einer weisungsabhängigen, unselbstständigen und entgeltlichen Beschäftigung in Deutschland nachgehen und haben damit das gleiche Recht auf Zugang zum Arbeitsmarkt wie deutsche Staatsangehörige. Die Niederlassungsfreiheit – also das Recht zur Aufnahme und Ausübung selbstständiger Erwerbstätigkeiten sowie zur Gründung und Leitung von Unternehmen – gilt für Angehörige dieser Länder allerdings schon seit dem 1. Mai 2004.

Die Studie steht unter www.frankfurt-main.ihk.de/wirtschaftinternational zum Download bereit.

 

 

 

 

 

 

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