IHK-Bezirk Frankfurt Spitzenreiter bei High-Tech-Gründungen

4.3.2011
 

Der Bezirk der IHK Frankfurt am Main ist Spitzenreiter bei High-Tech-Gründungen. In keinem anderen IHK-Bezirk in Deutschland gab es in den Jahren 2006 bis 2009 mehr Unternehmensgründungen in den Bereichen forschungsintensive Industrie und technologieorientierte Dienstleistungen. Dies ist das Ergebnis der Studie „High-Tech-Gründungen in Deutschland – Von Tabellenführern, Auf- und Absteigern: Regionale Entwicklung der Gründungstätigkeit" des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) GmbH. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit der High-Tech-Gründer-Initiative „unternimm was." von Microsoft Deutschland erstellt.
 

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain hat mit den IHK-Bezirken Frankfurt am Main (1. Rang) und Wiesbaden (4. Rang) zwischen 2006 und 2009 eine bedeutende Stellung im Gründungsgeschehen in Deutschland eingenommen. Besonders im High-Tech-Sektor hat der IHK-Bezirk Frankfurt am Main (Stadt Frankfurt, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis ohne Hochheim) den Spitzenplatz übernommen. Auf den weiteren Plätzen folgen die Ballungsräume München, Düsseldorf und Hamburg.
 

„FrankfurtRheinMain profitiert von seiner exzellenten Wissensinfrastruktur und Qualität von Wissenschaft und Forschung", sagt Michael Höppner, Gründungsberater bei der IHK Frankfurt. Hier gebe es viele Akademiker, die ihre Forschungsergebnisse auf ihren wirtschaftlichen Wert hin begutachten, schutzrechtlich absichern und auf den Markt bringen. „Auch finden Gründer am Finanzplatz Frankfurt besser als anderswo Kredite oder Beteiligungskapital, um ihre Ideen umzusetzen".
 

Besonders im Bereich der technologieorientierten Dienstleistungen ist der IHK-Bezirk Frankfurt am Main führend. Die ZEW-Studie zeigt, dass Frankfurt auch hier bundesweit an die Spitze liegt. Im Ranking der Gründungsintensitäten in der Softwarebranche liegt der Bezirk Frankfurt am Main an zweiter Stelle.
 

„Das gute Abschneiden bei der Studie zeigt einmal mehr, dass Frankfurts Weg in der Standortpolitik, Kernkompetenzen zu identifizieren, Cluster zu bilden und die Kräfte dafür zu bündeln, sich immer mehr auszahlt", betont Höppner. „Kompetenzfelder wie etwa Informationstechnologie, Telekommunikation, Life Science und Biotechnologie bilden den fruchtbaren Nährboden für nachhaltigen Beschäftigungszuwachs, Innovation und Wertschöpfung."
 

Der High-Tech-Sektor besteht aus den Bereichen forschungsintensive Industrie und technologieorientierte Dienstleistungen. In der forschungsintensiven Industrie werden Wirtschaftszweige zusammengefasst, in denen durchschnittlich mindestens 3,5 Prozent der kumulierten Umsätze für Forschung und Entwicklung (FuE) ausgegeben werden. Dazu zählen die Segmente Spitzentechnologie und hochwertige Technik und damit beispielsweise Bereiche des Maschinenbaus, der Elektrotechnik und der Medizintechnik. Der Dienstleistungsbereich in den High-Tech-Sektoren umfasst die Branchen der technologieorientierte Dienstleistungen. Darunter sind Unternehmen zu verstehen, deren Dienstleistungsangebot technologisch anspruchsvolle Tätigkeiten beinhaltet wie Fernmeldedienste, Datenverarbeitungsdienste, Unternehmen, die FuE-Leistungen anbieten, Architektur- oder Ingenieurbüros oder technische Labore.Die Softwarebranche wird aufgrund seines in der digitalen Welt hohen Stellenwerts in diesem Bericht separat betrachtet.
 

Bei den vom ZEW jährlich ausgewiesenen Angaben zum Gründungsgeschehen handelt es sich um originäre Gründungen. Ausgründungen von Unternehmen oder neue Betriebsstätten werden nicht als Gründungen betrachtet.

Weitere Informationen zur Studie unter http://www.zew.de/de/publikationen/publikation.php3?action=detail&nr=6086

 

 

 

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