Deutsch-koreanisches Wirtschaftsgespräch betont Partnerschaft

10.05.2011

Die große wirtschaftliche Bedeutung der deutsch-koreanischen Handelsbeziehungen stand im Vordergrund des bilateralen Wirtschaftsgesprächs, das heute in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main stattfand. Im Rahmen seines offiziellen Deutschlandbesuchs traf LEE Myung-Bak mit Dr. Mathias Müller, Präsidenten der IHK Frankfurt am Main, Rüdiger Stroh, CEO von NXP Semiconductors Germany und Sprecher des Asien-Pazifik-Ausschusses (APA) für Korea, und ausgewählten Vertretern deutscher Unternehmen zusammen. Im Mittelpunkt des Roundtables standen neben den Auswirkungen des Freihandelsabkommens, das am 1. Juli in Kraft tritt, der weitere Ausbau der deutsch-koreanischen Partnerschaft, zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien. Der Besuch eines koreanischen Staatspräsidenten in der IHK Frankfurt ist bereits der Dritte seit 2001.

„Die deutsche-koreanische Partnerschaft zählt zu den wichtigsten für Deutschland und für unsere Unternehmen in Hessen. Wie gut diese bilateralen Beziehungen sind, zeigt sich dabei nicht nur in den Export- und Importzahlen beider Länder, sondern auch in den strukturellen Verflechtungen, wie das Beispiel der seit 30 Jahren bestehenden  Auslandshandelskammer in Seoul verdeutlicht", sagte IHK-Präsident Dr. Mathias Müller. Angesichts der fortgesetzten Gewichtsverlagerung in der Weltwirtschaft nach Asien sei der kontinuierliche Austausch  mit Korea für Unternehmen in Deutschland und in FrankfurtRheinMain von hoher Bedeutung.

Staatspräsident LEE betonte in seiner Begrüßungsrede, dass Deutschland auch künftig der wichtigste Wirtschaftspartner in Europa sein werde. Das Freihandelsabkommen sei hierfür die beste Basis. "Wir gehen davon aus, dass das Abkommen dazu beiträgt, das Handelsvolumen in weniger als fünf Jahren zu verdoppeln."

Seitens der Wirtschaftsvertreter wurde Korea als drittwichtigster deutscher Exportmarkt in Asien und fünftgrößter außerhalb Europas sowie als innovativer Forschungspartner hervorgehoben. Mit dem am 1. Juli in Kraft tretenden EU-Korea-Freihandelsabkommen wird sich der deutsch-koreanische Handel nochmals gegenüber dem aktuellen Volumen von über 25 Mrd. US Dollar steigern. Positiv gewürdigt wurde die Politik des „grünen Wachstums“ Koreas, das speziell deutschen Unternehmen Machtchancen in Korea eröffnet. Der Geschäftsführer der Deutsch-Koreanischen IHK Jürgen Wöhler hob die Rolle Deutschlands als größten industriellen Investor aus Europa in Korea hervor. Korea seinerseits gehöre zu den aktivsten Investoren in Deutschland.  


Mueller-mit-koreanischer-Staatspraesident

 

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