Frankfurt Global Business Week in der IHK Frankfurt eröffnet

16.05.2011

 

Die Frankfurt Global Business Week ist ein jährlicher Fixpunkt: Bereits zum zweiten Mal trafen sich zum Auftakt der Konferenz Vertreter aus Wirtschaft und Politik in der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main. Im Mittelpunkt der Eröffnung stand der Wettbewerb der Metropolregionen. In den nächsten Tagen finden sich unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Wirtschaftskriminalität, Tourismus und Bildung auf der Agenda der einwöchigen Veranstaltung.

„Gemeinsam haben die Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände, die Handwerkskammer Rhein-Main und die IHK Gießen-Friedberg und Frankfurt schon einige Etappenziele für die Metropolregion FrankfurtRheinMain erreicht:Der neue Regionalverband darf nun auch offiziell mehr als nur die Flächenplanung durchführen. Außerdem wird die Wirtschaft dem Regionalvorstand beratend zur Seite stehen", sagte Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt am Main, in seiner Eröffnungsrede. Für die Zukunft der Metropole sei nun entscheidend, weitere Ziele in den Fokus der gemeinsamen Arbeit zu nehmen. Dazu gehöre insbesondere der Umfang der Zugehörigkeit zu FrankfurtRheinMain: „Der Ballungsraum, der unverändert im Metropolgesetz festgeschrieben wurde, bildet die Metropolregion nicht richtig ab. Denn Wiesbaden und Darmstadt sind auf das Engste mit dem Ballungsraum verflochten. Beide Städte sind vom Ballungsraum  per Gesetz ausgeschlossen. Beide Städte sollten dazu gehören."

Weitere Defizite sieht der IHK-Präsident bei den weichen Standortfaktoren wie Kultur, Freizeit und Standortmarketing. „Diese Standortfaktoren werden nach unserer Ansicht immer bedeutsamer, so dass wir hier Verbindlichkeit und die gemeinsame Finanzierung aller, die davon profitieren, mittelfristig erreichen müssen." Außerdem solle sich der Regionalverband zu einer Institution entwickeln, die für die gesamte Metropolregion spricht und Dinge aktiv gestaltet. Mit Blick auf die Leistungsfähigkeit des Metropolengesetzes unterstrich Dr. Müller, dass eine regelmäßige Evaluation Auskunft über den Fortschritt der Entwicklung der Region geben werde. „Die VhU, die Handwerkskammer Rhein-Main und die IHKs Gießen-Friedberg und Frankfurt erarbeiten gemeinsam einen Kriterienkatalog, der auch dazu beitragen wird, die Marschrichtung der mittelfristigen Entwicklung der Metropolregion zu bestimmen."

Petra Roth, Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main, hob in ihrer Begrüßung hervor, dass FrankfurtRheinMain bereits zahlreiche Herausforderungen gemeistert habe. Beispielhaft erinnerte sie etwa an FrankfurtRheinMain als Europas führender Internetknoten, an Frankfurt als Passivhausstadt und an die Rhein-Main-Region als internationales Drehkreuz. All das sei möglich geworden, weil FrankfurtRheinMain langfristig und nachhaltig plane. Und auch künftig werde die Stadt zukunftsweisend agieren. „Der Ausbau von Grünflächen und die Versorgung der Stadt mit erneuerbaren Energien ab dem Jahr 2015 sind die Herausforderungen, denen sich die Politik in den nächsten Jahren stellt." FrankfurtRheinMain werde ein funktionierender und lebenswerter urbaner Raum werden, der über die Grenzen hinaus weiter an Attraktivität gewinnen werde, versprach Roth.      

 

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