Koalitionsvertrag ignoriert Umbau der Hauptwache

18.05.2011


„Zu einer zukunftsweisenden Stadt wie Frankfurt am Main gehört ein attraktiver Stadtkern. Dass der Koalitionsvertrag von CDU und Die Grünen nicht den Umbau der Hauptwache vorsieht, ist daher enttäuschend", sagt Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. Er betrachte die Entscheidung der Stadt vor allem als einen Seitenhieb auf die Einzelhändler und die Gastronomen in der Frankfurter City. Denn mit einer Verbindung zwischen der Einkaufsstraße Zeil und Goetheplatz würden insbesondere die Außengastronomie und innovative Open-Air-Veranstaltungsformate neuen Auftrieb erhalten. Er betonte außerdem: „Wer als Stadt für Bewohner und Besucher attraktiv sein will, der muss auch für eine architektonisch ansprechende Innenstadt sorgen."

Darüber hinaus machte er darauf aufmerksam, dass im Zuge des dringend notwendigen Umbaus der Hauptwache auch die B-Ebene sowie die S- und U-Bahnstationen als der wichtigste innerstädtische Verkehrsknoten attraktiver gestaltet werden müssten. „Mit seinem 70er Jahre-Flair entspricht der Bereich nicht mehr den heutigen Vorstellungen von Aufenthaltsqualität." Für die Besucher Frankfurts, die via Hauptbahnhof oder  Flughafen in die Innenstadt kämen, „vermittelt die Haltestelle Hauptwache keinen sonderlich schmeichelhaften ersten Eindruck von der Frankfurter City." Als lobenswerte  Beispiele für Haltestellen mit hoher Aufenthaltsqualität nennt Dr. Freundt die in den letzten Jahren in Betrieb genommenen Frankfurter U-Bahnstationen.

 

 

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