Fairer Wettbewerb der Ideen – Team Play in der Region
Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongress

20.05.2011

Unternehmertum und wirtschaftliches Handeln sind von einem Wertekanon geprägt, bei dem Fair Play die wichtigste Rolle spielt. Dr. Mathias Müller, Präsident der IHK Frankfurt, sagte als Schirmherr des Oberurseler Werte- und Wirtschaftskongresses am Freitag: „Wirtschaft lebt vom fairen Wettbewerb der Ideen. Fair Play muss dabei das oberste Gebot sein." Darüber hinaus seien Wertschätzung, Ehrgeiz, Ausdauer und Freude an der Leistung wesentliche Eckpunkte, in denen wirtschaftliches Leben stattfinden kann.

Mit Blick auf den Wirtschaftsstandort FrankfurtRheinMain hob der IHK-Präsident hervor, dass sich die Region neben Erfindergeist und Innovation auch durch Weltoffenheit auszeichne. „Jedes siebte aller im IHK-Bezirk Frankfurt ansässigen Unternehmen hat ausländische Wurzeln. Die Region gilt als internationalste der deutschen Metropolregionen", sagte er. Damit der Ballungsraum weiter wachsen könne, seien gemeinschaftliche Anstrengen notwendig. „Team Play muss in FrankfurtRheinMain das oberste Ziel sein."

„Werte schaffen Wert", betonte Dr. Dieter Zetsche, Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG, und verwies damit auf den Zusammenhang von Unternehmenskultur und Erfolg. Der Stuttgarter Konzern hätte sich daher den vier Werten Begeisterung, Wertschätzung, Integrität und Disziplin verschrieben. „Disziplin tut Not", so Dr. Zetsche. Wenn ausführlich über eine Entscheidung diskutiert wurde, sei es notwendig, sie anschließend zügig umzusetzen. Der Wahlstuttgarter Zetsche machte außerdem deutlich, dass Werte allein keinen positiven Einfluss auf die Unternehmenskultur haben. Wichtig sei es daher über sie zu reden und sie vorzuleben. „Das gilt vom Werkstattmeister bis zum Vorstand."

 

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