Großes Interesse an der „Langen Nacht der Industrie“ in Frankfurt

06.06.2011 


Mit einer „Langen Nacht der Industrie“ macht die IHK Frankfurt am Main auf die große Bedeutung des Verarbeitenden Gewerbes in FrankfurtRheinMain aufmerksam. „Die Bedeutung der Industrie wird oft unterschätzt“, sagte Detlev Osterloh, Geschäftsführer Innovation und Umwelt der IHK Frankfurt am Main, bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Veranstaltung, die am 9. Juni stattfindet. In FrankfurtRheinMain ist jeder fünfte Beschäftigte im verarbeitenden Gewerbe tätig. „Mit der Langen Nacht wollen die Unternehmen zeigen, dass die Industrie einer der Innovations- und Jobmotoren der Metropolregion ist.“ Zudem bieten sich für ausgebildete Fachkräfte und Berufseinsteiger gute Karrierechancen, sowohl bei großen Konzernen als auch bei den vielen mittelständischen Unternehmen. „Die Industrie in FrankfurtRheinMain ist auch eine Drehscheibe für den Export und für globale Produktionsnetzwerke. Durch die Lange Nacht wollen wir Industrie erlebbar machen und zugleich das Bewusstsein für die guten Berufschancen in der Industrie stärken.“

Die Lange Nacht der Industrie hat am 9. Juni in Frankfurt am Main Premiere. 13 Unternehmen öffnen am Donnerstag ihre Werkstore und gewähren in acht Touren einen Blick auf die Arbeitsplätze. Zielgruppen der Langen Nacht sind Schüler, Eltern, Studenten, Azubi-Suchende und Berufstätige. Rund 800 Teilnehmer werden bei der kostenfreien Veranstaltung von 16:30 bis 22 Uhr in acht Touren je zwei Betriebe von innen erleben. Start ist vor dem Tor Ost vom Industriepark Höchst, der als Standort von mehr als 90 Industrieunternehmen mit rund 22.000 Mitarbeitern ein wesentlicher Impulsgeber für die Wirtschaftsregion FrankfurtRheinMain ist. Hier werden IHK-Präsident Dr. Mathias Müller und Jürgen Vormann, Geschäftsführer der Industriepark-Betreibergesellschaft und Vorsitzender des Industrieausschusses der IHK, die Teilnehmer begrüßen. Von dort geht es mit Bussen zu den Stationen. In den Betrieben verfolgen die Gäste  Produktionsabläufe und erleben gewerbliche Arbeitsplätze. Zu den teilnehmenden Firmen gehören Barth Galvanik (Oberflächenveredelung), Clariant (Testverfahren in der Spezialitätenchemie), Continental (Bremsen und Fahrwerk), FES (Abfallentsorgung, Recycling), Fraport (Bodenverkehrsdienste, Gebäudemanagement), HFM (Anlagen für die Ver- und Entsorgung des Wirtschaftsraums), Infraserv Höchst und Infrasite Griesheim (umweltgerechte Infrastrukturanlagen für Chemie und Pharma), Lufthansa Technik (Flugzeugwartung beim A380), Rothenberger (Rohrwerkzeuge und Umwelttechnik), Samson (Ventile und Regler für die Chemie-, Lebensmittel- und Ölindustrie), Siemens (Ingenieurdienstleistungen), Weppler (Hightech-Filter für die Automobilindustrie) und Zarbock (klimaneutrale Druckerei). Die Süwag unterstützt das Projekt.

Die Touren sind ausgebucht, der jüngste Teilnehmer ist 14, der älteste fast 80 Jahre. „Industrie geht alle an und darum haben wir die Zielgruppe so breit angelegt. Wir freuen uns über den großen Zuspruch. Dies zeigt, dass Industrie wieder „in“ ist“, sagte Osterloh.

Die Lange Nacht der Industrie wird veranstaltet von der IHK Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr- und Landesentwicklung und der Stadt Frankfurt am Main. Weitere Partner sind die accadis Hochschule Bad Homburg, die Fachhochschule Frankfurt am Main, die Hessische Berufsakademie, die Goethe Universität Frankfurt am Main, die Hochschule für Oekonomie & Management sowie Provadis Partner für Bildung und Beratung und die Provadis School of International Management & Technology.
 

 

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