Modell der Einstiegsqualifikation hilft Nachwuchskräfte zu sichern

27.06.2011

Bei der Besetzung von Ausbildungsstellen kennt nicht jedes Unternehmen das Problem der Qual der Wahl. Denn vor allem kleinere Unternehmen spüren zunehmend den demografischen Wandel. Einen Lösungsweg für die Wirtschaft bietet das Instrument der Einstiegsqualifikation: Denn es ermöglicht jungen Menschen mit weniger guten Schulabschlüssen den Einstieg ins Berufsleben und sichert Betrieben so den dringend benötigen Fachkräftenachwuchs. 

„Am bundesweiten IHK-Aktionstag der Ausbildungschance macht die IHK Frankfurt gezielt auf das Modell der Einstiegsqualifikation (EQ) aufmerksam. Abseits des klassischen Ausbildungsweges bietet es Unternehmen die Möglichkeit, Jugendliche für eine betriebliche Ausbildung zu gewinnen", sagt Karen Hoyndorf, stv. Präsidentin der IHK Frankfurt am Main. Gleichzeitig sei das Instrument mit einem Klebeeffekt von über 50 Prozent das effizienteste Modell für den Jobeinstieg junger Menschen mit weniger guten Ausbildungschancen. „Im Unterschied zum Berufsvorbereitungsjahr sollten die Angebote zur Einstiegsqualifikation daher ausgeweitet werden."

Die Einstiegsqualifikation richtet sich an Unternehmen, die ihre Ausbildungsplätze bislang noch nicht besetzen konnten. Das Instrument umfasst ein bis zu 12-monatiges bezahltes Praktikum, bei dem Teile relevanter Ausbildungsinhalte vermittelt werden. Im Anschluss an das Praktikum kann der EQ-Teilnehmer für eine Ausbildung im Betrieb übernommen werden. Das Programm ermöglicht damit beiden Seiten - sowohl dem Betrieb als auch dem Jugendlichen - die Chance, die Eignung für den Beruf durch praktische Arbeit zu prüfen.Die IHK Frankfurt am Main bietet Unternehmen über 50 Ausbildungsprofile an, in denen eine Einstiegsqualifikation möglich ist. Dazu zählen beispielsweise die Berufsbilder Kaufmann/ -frau für Bürokommunikation, Mechatroniker, Reiseverkehrskaufmann/ -frau und Verkäufer/ -in.
 

 

Ansprechpartner

Telefon:

Ansprechpartner

Pressestelle IHK Frankfurt am Main Unternehmenskommunikation
Telefon: 069 2197-1201 Fax: 069 2197-1488