IHK warnt vor Einführung einer Bettensteuer

21.10.2011

 

Die Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main warnt davor, in der Stadt Frankfurt am Main eine Bettensteuer einzuführen. „Von der Einführung wäre die Tourismusbranche negativ betroffen und die Stellung der Stadt Frankfurt am Main im Standortwettbewerb geschwächt“, sagte Dr. Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main.

 

„Aus der Sicht der Wirtschaft hätte eine solche Steuer vor allem auf Geschäftsreisende und Wochenendbesucher eine abschreckende Wirkung. Sie würde dem gesamten Tourismusstandort Frankfurt am Main erheblich schaden“, sagte Martin Katz, Vorsitzender des Ausschusses für Tourismus der IHK Frankfurt am Main. Darüber hinaus hätte eine solche Abgabe nicht nur Auswirkungen auf die Hotellerie, sondern auch auf die Gastronomie und den Einzelhandel. Dabei sorgten insbesondere diese Branchen für hohe Umsätze in der Stadt.

 

Hintergrund der bundesweiten Diskussion ist die Einführung einer so genannten „Kulturförderabgabe“, die in Köln bereits eingeführt und beispielsweise in München und Hamburg diskutiert wird. Dort sollen zusätzliche Abgaben zum Übernachtungspreis abgeführt werden. Die Städte Stuttgart, Düsseldorf und Mannheim haben, wie zahlreiche andere Städte, die Einführung abgelehnt.  Die Steuer soll in den Städten für kulturelle Aufgaben, Tourismusförderung oder Stadtmarketing verwendet werden.

 

In Frankfurt ist die Zahl der Geschäftsreisenden und Touristen in den vergangenen Jahren um mehr als 10 Prozent gestiegen. Insbesondere ausländische Reisende haben daran einen hohen Anteil. Frankfurt ist damit in Deutschland nach den Städten Berlin und München eine der wichtigsten Destinationen für Reisende.

 

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