Compliance erfordern Anwendungsspielräume für Unternehmen

15.11.2011

 

 

Die Ausgestaltung von Compliance in der Wirtschaft ist Aufgabe der Unternehmen, nicht der Politik. Diese Haltung der Bundesregierung unterstrich Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger beim heutigen „10. Frankfurter Symposium Compliance und Unternehmenssicherheit“ der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK), convent.de und PWC. „Wir haben nicht vor, zusätzliche gesetzliche Compliance-Regelungen zu schaffen.  Die Entwicklung von Compliance erfordert Spielräume für die Anwendung in verschiedenen Unternehmensbranchen. Unternehmerische Freiheit sollte so wenig wie möglich beschränkt werden. Wir setzen auf Leitfäden, an die sich die Unternehmen freiwillig binden,“ so die Ministerin. Schließlich wachse auch das Bewusstsein in den Unternehmen dafür, dass der gute Ruf viel wert und ein Reputationsschaden schwer auszugleichen sei, so Leutheusser-Schnarrenberger weiter. 

 

Dr. Lutz Raettig, Vizepräsident der IHK Frankfurt am Main, kommentierte das Thema der Veranstaltung mit Blick auf die aktuelle weltweite Wirtschaftskrise: „Der Begriff des „ehrbaren Kaufmanns“ ist kein Etikett, sondern eine wesentliche Grundhaltung wirtschaftlichen Handelns.  Die aktuelle Krise macht deutlich, dass diejenigen Unternehmen, die sich nicht an ethische Grundsätze halten, vielleicht kurzfristig erfolgreich sind. Langfristig aber ist diese Art, Geschäfte zu machen, zum Scheitern verurteilt.“

 

Das Symposium zeichnet seit 10 Jahren die Themenvielfalt und permanente Fortentwicklung der Themen Compliance und Unternehmenssicherheit auf. Es richtet sich insbesondere an mittelständische Unternehmer und bildet eine  Plattform für einen intensiven und multidisziplinären Austausch zwischen Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Sicherheitsbehörden.

 

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