Geschäftschancen in Nordafrika und der Golfregion

13.12.2011

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Lage in den MENA-Staaten (Middle East und North Africa) veranstalteten die deutschen Auslandshandelskammern (AHK) und die IHK Frankfurt am Montag das dritte MENA-Wirtschaftsforum in der IHK Frankfurt am Main. In Plena und Workshops berichteten die Geschäftsführer der AHKs Ägypten, Algerien, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien sowie der Geschäftsführer des Deutschen Wirtschaftsbüros in Erbil, Irak, über die wirtschaftliche Situation, die politischen Umbrüche sowie die Geschäftsmöglichkeiten in diesen Ländern.

„Die MENA-Länder gehören zu den interessantesten Wachstumsmärkten“, sagte IHK-Vizepräsident Stefan Messer zur Eröffnung des dritten MENA-Wirtschaftsforums. Denn auch abseits der in der Region umgesetzten Megaprojekte, wie dem Erneuerbare-Energie-Projekt „Desertec“, findet der hessische Mittelstand vielfältige Aktionsfelder. Vor allem in den Bereichen Bau, Medizin, Infrastruktur, Bildung und Landwirtschaft bieten Nordafrika und die Golfregion interessante Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen. Die Vertreter der Auslandshandelskammern zeichneten ein differenziertes Bild hinsichtlich der Auswirkungen der politischen und gesellschaftlichen Umbrüche in der Region auf die Geschäftstätigkeit deutscher Unternehmen, warben aber allesamt dafür, die sich bietenden Chancen zu ergreifen.

Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen sieht die AHK Algerien vor allem im Bereich Konsumgüter, da Algerien in diesem Bereich als starker Importeur gilt. Aufgrund der schnell wachsenden Bevölkerungszahl sieht die AHK Ägypten insbesondere im Bau- und im Medizinsektor sowie beim Infrastrukturaufbau hervorragende Geschäftschancen. Da Ägypten 90 Prozent seiner Baumaschinen importiert, bietet zudem der Baumaschinenhandel viel Potenzial.

 

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