Fachkräftemangel ist Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung 2012

28.12.2011

Jedes dritte Unternehmen im Bezirk der IHK Frankfurt am Main sieht im Fachkräftemangel ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr. Mehr als 40 Prozent der Unternehmen haben bereits heute Schwierigkeiten, offene Stellen zu besetzen. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und der Stadt Frankfurt am Main, in die mehr als 800 Unternehmensantworten eingegangen sind.

„Damit die Wirtschaft auch 2012 auf Wachstumskurs bleiben kann, müssen genügend Fachkräfte zur Verfügung stehen“, so Dr. Ralf Geruschkat, Chefvolkswirt der IHK Frankfurt am Main. „Trotz der Krise im Euro-Raum und der unsicheren weltwirtschaftlichen Entwicklung bleibt die Mehrzahl der Unternehmen in Frankfurt am Main zuversichtlich für 2012. Zugleich erreichen die Beschäftigungszahlen immer neue Rekordstände. Deshalb müssen schnell die passenden Rahmenbedingungen geschaffen werden, um dem Fachkräftemangel wirkungsvoll zu begegnen und den Weg für Wachstum frei zu machen.“

So wünschen sich 60 Prozent der Unternehmen eine bessere Qualifikation der Schulabgänger. 40 Prozent der Unternehmen fordern den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung, damit junge Eltern nicht mehr auf berufliches Engagement verzichten müssen. Jedes vierte Unternehmen fordert, dass die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland erleichtert wird. Zudem plant jedes vierte Unternehmen, zukünftig mehr ältere Arbeitnehmer zu beschäftigen.

 

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