Tourismuswirtschaft: Verhaltener Optimismus für 2012

30.12.2011

Die Tourismuswirtschaft im IHK-Bezirk Frankfurt am Main kann auf einen erfolgreiches Jahr 2011 zurückblicken. Fast jeder zweite Betrieb berichtet aktuell von guten Geschäften. Das Geschäftsklima im regionalen Gastgewerbe ist besser als im hessischen Branchendurchschnitt. „Ins Jahr 2012 blickt die Branche verhalten optimistisch“, sagt Andreas Freundt, Geschäftsführer Standortpolitik der IHK Frankfurt am Main. Nach den Ergebnissen der DIHK-Saisonumfrage, die auf knapp 6.500 Antworten von Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe, Campingplätzen, Reisebüros, Reiseveranstaltern und Busunternehmen beruht, seien die Erwartungen im Städtetourismus „durchweg gut“. Durch den hohen Anteil von ausländischen Übernachtungsgästen und Geschäftsreisenden könne Frankfurt im Fall von weltweiten Konjunkturschwankungen allerdings stärker als andere Destinationen in Hessen getroffen werden.

Der Trend zu Kurz- und Städtereisen mit Event-, Kultur- und Shoppingcharakter hält grundsätzlich weiterhin an. Frankfurt wird jedoch durch den Geschäftsreiseverkehr dominiert und muss daher Wege finden, die Tourismus-Potenziale aus den wachsenden Kurz- und Städtereisen stärker aufzunehmen. Um die Belegung an den Wochenenden und während der Ferien zu steigern, sei zu begrüßen, dass die Tourismus und Congress GmbH Frankfurt am Main die strategische Vermarktung auf diese Zielgruppen ausrichtet.

Der Fachkräftemangel wird für die Betriebe in der Region immer mehr zum Risiko. Die Unternehmen wollen zwar mehr Mitarbeiter einstellen - konkret plant jeder vierte Betrieb weitere Einstellungen. Allerdings hat im Gastgewerbe mehr als die Hälfte der Betriebe Probleme, geeignetes Personal zu finden. Bundesweit wird in der Branche sogar ein Zuwachspotenzial von bis zu 10.000 Arbeitsplätzen gesehen.

 

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